Polizei erwischt bewaffneten Mann und findet bei ihm ein ungewöhnliches Haustier

Dresden - Eine Gepäckkontrolle sorgte bei der Bundespolizei für Staunen: Ein 30 Jahre alter Mann war am Dresdner Hauptbahnhof nicht nur mit Waffen, sondern auch mit einem winzigen Nagetier unterwegs.

Die Bundespolizei am Dresdner Hauptbahnhof machte eine tierische Entdeckung. (Archivbild)
Die Bundespolizei am Dresdner Hauptbahnhof machte eine tierische Entdeckung. (Archivbild)  © Eric Münch

Laut einem Bericht der Bundespolizeiinspektion Dresden stießen die Beamten in der Nacht vom gestrigen Dienstag auf den heutigen Mittwoch auf den Verdächtigen.

Sie nahmen ihn mit auf die Wache, weil sich herausstellte, dass der 30-jährige Pole bereits vor knapp drei Jahren wegen Erschleichens von Leistungen zu einer Geldstrafe in Höhe von 300 Euro verurteilt worden war - allerdings das Geld bis heute noch nicht gezahlt hatte.

Als sie dann die Kleidung sowie das Gepäck des Mannes untersuchten, stießen sie gleich auf mehrere illegale Gegenstände: So entdeckten sie zunächst ein verbotenes Einhandmesser, das er direkt griffbereit in seinem Hosenbund mit sich führte.

Danach fanden die Beamten im Rucksack des Polen eine Schreckschusswaffe. Jedoch fehlte an der Pistole das notwendige Prüfzeichen, weshalb er auch diese Waffe nicht so einfach mit sich herumtragen durfte.

Passend dazu befand sich im Gepäck des Mannes auch noch ein Magazin sowie 30 Patronen Schreckschussmunition.

Doch das war alles noch nicht das Merkwürdigste, was die Polizisten in den Sachen des 30-Jährigen entdeckten: In seinem Rucksack hatte der Mann auch noch ein Glas mit einer kleinen, weißen Maus!

Maus des bewaffneten Mannes kommt in sichere Hände

Der 30-Jährige hatte eine weiße Maus in seinem Gepäck versteckt. (Symbolbild)
Der 30-Jährige hatte eine weiße Maus in seinem Gepäck versteckt. (Symbolbild)  © Friso Gentsch/dpa

Er behauptete, dass es sich bei dem kleinen Nager um "sein Haustier" handelte. Auf jeden Fall geht es der Maus gut und sie befindet sich inzwischen in der Obhut der Tierrettung der Dresdner Feuerwehr.

Nach der Durchsuchung kam der Mann in die Justizvollzugsanstalt Dresden, weil er nicht in der Lage war, die immer noch ausstehende 300-Euro-Geldstrafe zu begleichen.

Nun befindet er sich also vorerst in Haft. Zudem erwartet ihn auch noch ein neues Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

Titelfoto: Eric Münch

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