Schüsse in Germering: Drei verletzte Polizisten, eine Zielperson auf der Flucht

Germering - Die Polizei hat in Germering bei München einen mutmaßlichen Geldautomaten-Sprenger angeschossen und verletzt.

Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen den Fluchtwagen.
Mitarbeiter der Spurensicherung untersuchen den Fluchtwagen.  © DPA

Mit einem Komplizen soll der Mann versucht haben, am frühen Mittwochmorgen einen Geldautomaten zu knacken, teilte die Polizei mit. Ermittler kamen den beiden aber zuvor.

Bei der Flucht der mutmaßlichen Täter mit einem Auto schossen die Beamten auf den Wagen - dabei wurde der 27-Jährige verletzt. Er kam in ein Krankenhaus.

Der zweite Tatverdächtige entkam zu Fuß.

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Bei einer zweiten Aktion im benachbarten Gilching (Landkreis Starnberg) nahm die Polizei drei weitere mutmaßliche Geldautomatensprenger fest. Details waren zunächst unklar.

Update 10:45 Uhr: Neue Details wurden bekannt. Ermittler hatten die Tatverdächtigen in Germering observiert, sagte der Sprecher. Kurz bevor die Männer die Bank betreten wollten, griffen die Spezialeinheiten zu. Die Polizei geht davon aus, dass die Männer Gas in den Automaten leiten wollten, um ihn zu sprengen und anschließend Geld zu stehlen.

Der angeschossene Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Wie schwer seine Verletzungen sind, war zunächst nicht bekannt. Lebensgefahr habe für den Mann keine bestanden.

Am Mittwochvormittag untersuchten Spezialisten des Landeskriminalamts den Tatort in Germering. Dabei sollte auch geklärt werden, wie viele Schüsse die Elite-Polizisten abgegeben hatten. Die von der Bank flüchtenden Männer waren nach ersten Erkenntnissen der Ermittler nicht bewaffnet.

Nach dem Flüchtigen suchten die Beamten in der Region mit einem Großaufgebot, unter anderem mit einem Hubschrauber.

Update 13.45 Uhr: Drei Polizisten sind beim Einsatz vor einer Geldautomaten-Sprengung verletzt worden.

Der 27-Jährige versuchte, mit einem Auto zu entkommen, und klemmte dabei einen Polizisten zwischen mehreren Fahrzeugen ein. Er wurde mit einem Schien- und Wadenbeinbruch ambulant im Krankenhaus behandelt. Zwei weitere Beamte wurden im Laufe des Zugriffs leicht verletzt.

Spezialeinheiten konnten die Sprengung des Geldautomaten verhindern.
Spezialeinheiten konnten die Sprengung des Geldautomaten verhindern.  © DPA

Titelfoto: DPA

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