Polizei: Smarte Videoüberwachung hilft, ist aber kein "Allheilmittel"

Mannheim - Das deutschlandweit einzigartige Pilotprojekt für die smarte Videoüberwachung in Mannheim ist aus Sicht des zuständigen Polizeipräsidenten Andreas Stenger erfolgversprechend.

Ein Polizist sitzt im Polizeipräsidium Mannheim an einem Arbeitsplatz der sogenannten intelligenten Videoüberwachung. In der Stadt sind 68 Digital-Kameras an Orten mit laut Statistik erhöhtem Verbrechensaufkommen installiert.
Ein Polizist sitzt im Polizeipräsidium Mannheim an einem Arbeitsplatz der sogenannten intelligenten Videoüberwachung. In der Stadt sind 68 Digital-Kameras an Orten mit laut Statistik erhöhtem Verbrechensaufkommen installiert.  © Uwe Anspach/dpa

"Die intelligente Software hat schon viel gelernt und hilft uns, schneller und zielgerichteter zum Einsatzort zu gelangen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Mannheim. 

Wichtig sei auch die Straftaten vorbeugende Wirkung sowohl von konventionellen als auch digitalen Kameras an Kriminalitätsbrennpunkten.

Allerdings sei die vor eineinhalb Jahren initiierte Maßnahme kein Allheilmittel, sondern ein Mosaikstein in einer umfassenderen Interventionsstrategie für den öffentlichen Raum. 

Diese bestehe aus polizeilicher Präsenz, Kontrolldruck an relevanten Orten und niederschwelligem Einschreiten bei Ordnungsstörungen und Straftaten.

Bislang sind 68 von 72 geplanten Digital-Kameras an Orten mit laut Statistik erhöhtem Verbrechensaufkommen installiert. Nur wenn dieses vorliegt, hat die Überwachung eine Rechtsgrundlage.

Kriminalitätsschwerpunkte sind der Bahnhofsvorplatz, der Parade-, Markt- und der Messplatz sowie Teile der Einkaufsmeile Breite Straße.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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