Polizei sucht nach gestohlenem Auto: Dann nimmt der Fall eine überraschende Wende

Starnberg - Eine überraschende Wende hat ein angeblicher Autodiebstahl in Starnberg in Bayern genommen.

Der Autodiebstahl stellte sich als eine ganz andere Straftat heraus. (Symbolbild)
Der Autodiebstahl stellte sich als eine ganz andere Straftat heraus. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Ein 53-Jähriger hatte dort laut Polizeiangaben vom Freitag seinen Wagen als gestohlen gemeldet. Auf einer Überwachungskamera sei tatsächlich zu sehen gewesen, wie ein Unbekannter damit am Donnerstag weggefahren sei.

Tatsächlich sei das Auto dem Mann aber nicht geklaut, sondern von seinem Autovermieter weggenommen worden: Die Ermittlungen hätten ergeben, dass der 53-Jährige Mietrückstände hatte und der Langzeitmietvertrag für das Auto von der Firma deshalb gekündigt worden sei.

Der Aufforderung, den Wagen zurückzugeben, sei der Mann nicht nachgekommen. Daher habe die Mietwagenfirma das Fahrzeug von einem Mitarbeiter abholen lassen.

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Gegen den 53-Jährigen werde wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Es werde geprüft, ihm die Kosten des Einsatzes in Rechnung zu stellen, hieß es von der Polizei, die zunächst mit mehreren Streifen nach dem Wagen gesucht hatte.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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