Polizei verhindert "Katerstrophe" und begeistert das Netz mit poetischem Beitrag

Pattonville - Eine waschechte "Katerstrophe" konnte gerade noch so eben abgewendet werden!

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg erzählt auf Facebook von einem kuriosen tierischen Einsatz. "Die Katerstrophe in Pattonville" wird dabei in Gedichtform widergegeben. (Screenshot)
Das Polizeipräsidium Ludwigsburg erzählt auf Facebook von einem kuriosen tierischen Einsatz. "Die Katerstrophe in Pattonville" wird dabei in Gedichtform widergegeben. (Screenshot)  © Screenshot Facebook/Polizei Ludwigsburg

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg veröffentlichte am Freitagmorgen auf seiner Facebook-Seite einen Beitrag in Gedichtform mit dem Titel "Die Katerstrophe in Pattonville".

In diesem lesen wir die poetisch aufbereitete Geschichte eines armen Katers aus der Wohnsiedlung im Kreis Ludwigsburg, der seinem Herrchen große Sorgen bereitet hatte, da er sich im Motorraum des Audis des Nachbarn offenbar verfangen hatte und gerettet werden musste.

Das große Problem: Der Nachbar war im Urlaub, weshalb der Katerbesitzer die Polizei und Feuerwehr rief.

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"Schnell war klar, eine Lösung musste her, der Kater mautze im Inneren so sehr. Des Katers Rettung war, das Rad musste ab, das war klar. Doch war das Rad gesichert, so musste man zum Autohändler, da wurden Feuerwehr und Polizei zum Pendler", schreiben die Beamten.

Doch in der Werkstatt wollte tatsächlich kein Steckschlüssel passen, das Rad konnte nicht abgenommen werden. Es blieb nur noch die Möglichkeit, an den Autoschlüssel zu gelangen.

Facebook-User gefällt Polizeibeitrag in Gedichtform

Nachdem sich die Einsatzkräfte jedoch zum Haus des Nachbarn keinen Zutritt verschaffen konnten, versuchte man es bei den Schwiegerleuten, die unweit wohnten. Doch es ging ganz offenbar mit dem Teufel zu, denn auch die waren nicht zu Hause.

Die Odyssee fand dann aber zum Glück doch ihr Ende, als die Polizei es bei der Schwägerin versuchte. Die hatte einen Schlüssel für das Elternhaus, wo sich zur Erleichterung aller Beteiligten der Autoschlüssel befand. "Mit dem Autoschlüssel in der Hand, wurde die Gefahr gebannt. Der Kater wurde nun errettet und in die Arme seines Herrchens gebettet", so das Happy End der kuriosen Story.

Auf Facebook kommentierten unter dem Beitrag bereits zahlreiche User, die sich für den Einsatz der Beamten bedankten und deren Tierliebe wertschätzten. Vor allem aber die Präsentation in Gedichtform gefiel den Lesern.

Titelfoto: Screenshot Facebook/Polizei Ludwigsburg

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