Rasierklingen-Köder: Hund blutet aus Schnauze, Kind hilft und schlitzt sich Hand auf

Mönchengladbach - Ein mutmaßlicher Hundehasser hat Fleischköder mit Rasierklingen präpariert und sie anschließend im Schmölderpark in Möchengladbach-Rheydt verteilt. Davor warnt aktuell die örtliche Polizeibehörde.

Ein bislang unbekannter Täter hat diesen mit Rasierklingen präparierten Fleischköder im Schmölderpark in Möchengladbach-Rheydt ausgelegt. Polizei mahnt zur Vorsicht.
Ein bislang unbekannter Täter hat diesen mit Rasierklingen präparierten Fleischköder im Schmölderpark in Möchengladbach-Rheydt ausgelegt. Polizei mahnt zur Vorsicht.  © Polizei Mönchengladbach

Um 10.47 Uhr meldete sich ein Spaziergänger, der mit seiner Tochter (7) und seinem Hund im Schmölderpark unterwegs war.

Als der Hund aus dem Gebüsch zurückkam, bemerkte der Mann aus Rheydt, dass seinem Vierbeiner Blut aus der Schnauze tropfte.

Die siebenjährige Tochter des Hundebesitzers reagierte blitzschnell. Sie griff dem Tier ins Maul und zog den mit Rasierklingen gefüllten Fleischköder heraus.

Dabei zog sich das Mädchen eine Schnittverletzung am Finger zu.

Die Polizei Mönchengladbach hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet.

Zusammen mit dem Kommunalen Ordnungs- und Servicedienst der Stadt Mönchengladbach wurden die Ermittlungen aufgenommen.

Zeugen und weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02161290 an die Polizei Mönchengladbach zu wenden.

Titelfoto: Polizei Mönchengladbach

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