Besteht ein Haftbefehl? Postkarte amüsiert die Polizei

Rastatt - Ungewöhnliche und amüsante Post für die Polizei!

Die Polizisten begrüßen die kreative Kommunikations-Idee. (Symbolbild)
Die Polizisten begrüßen die kreative Kommunikations-Idee. (Symbolbild)  © Silas Stein/dpa

Wie die Beamten am Freitag mitteilen, erhielt das Polizeirevier Rastatt bereits am Mittwoch eine Postkarte. 

"Der derzeit wohnsitzlose Absender hat hierbei eine ungewöhnliche Art der Kontaktaufnahme gewählt und sich in höflicher Schriftform darüber erkundigt, ob denn gegen ihn aktuell Haftbefehle oder Vorladungen bestünden", heißt es in der Pressenotiz weiter. 

Für den Fall der Fälle hatte der Mann gleich seine Telefonnummer sowie E-Mail-Adresse beigefügt.

Doch der Absender hatte Glück: "Bei einem Blick in die Fahndungsdatei hat sich dann aber gezeigt, dass der Postkartenschreiber kein unaufschiebbares Intermezzo zu befürchten hat."

Die Polizei nutzte die Gelegenheit, um zu betonen, dass sie "derartig kreative Initiativen der Kommunikation" begrüße. Diese stellten eine wesentliche Erleichterung der Aufenthaltsermittlung dar.

Nachahmer können sich demnach auf dieser Website an eine Polizeidienststelle ihrer Wahl wenden.

Titelfoto: Silas Stein/dpa

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