Reichsbürgerin in Köln: Polizisten müssen Pistolen ziehen und werden fündig

Köln - Beamte des Staatsschutzes mussten am Dienstagmorgen ihre Pisolen zücken: Bei einem Einsatz mit einer Gerichtsvollzieherin trafen sie auf eine Frau (52), die den Reichsbürgern zugeordnet wird. Deren Sohn (20) bedrohte die Beamten bei dem Einsatz mit einem Schlagstock und hatte eine Gaspistole im Hosenbund stecken.

Ein Polizist steht im Rahmen einer Razzia an einem Polizeifahrzeug.
Ein Polizist steht im Rahmen einer Razzia an einem Polizeifahrzeug.  © Markus Klümper/DPA

Laut Polizei sollten die Beamten die Vollstreckungsaktion in Köln-Lindenthal bewachen, da die Frau vorab der Reichsbürgerszene zugeordnet wurde und eine Gefahr nicht auszuschließen war.

Der Frau sollte Gas und Strom per Gerichtsbeschluss abgestellt werden.

Als der Sohn bei dem Einsatz dazu kam, eskalierte die Situation. 

Er trug laut Kölner Polizei eine Gaspistole im Hosenbund und bedrohte die Beamten mit einem Teleskopschlagstock.

Die Beamten zogen ihre Pistolen und forderten ihn auf, sich sofort auf den Boden zulegen.

Sowohl der Sohn als auch die Mutter mussten bei der Aktion in Gewahrsam genommen werden.


Auf dem Weg zu den Absperrventilen stießen die Beamten dann noch auf eine Cannabisplantage. 

Titelfoto: Markus Klümper/DPA

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