Rettungseinsatz am Windrad: Arbeiter hängt schwer verletzt in 95 Metern Höhe!

Hückeswagen - Höhenretter der Feuerwehr haben einen schwer verletzten Arbeiter am Montagabend von einem Windrad aus 95 Metern Höhe abgeseilt.

Die Ursachensuche ist noch in vollem Gange. Der 31-jährige Techniker wurde auf dem Windrad schwer verletzt. (Symbolbild)
Die Ursachensuche ist noch in vollem Gange. Der 31-jährige Techniker wurde auf dem Windrad schwer verletzt. (Symbolbild)  © Christian Charisius/dpa

Ersten Erkenntnissen zufolge habe der 31 Jahre alte Techniker bei Arbeiten an der Windkraftanlage in Hückeswagen in Nordrhein-Westfalen einen Stromschlag erlitten, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag.

"Die Ursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Auch ein Blitzeinschlag steht im Raum."

Zuvor hatten mehrere Medien über die durch Wind und Schneefall erschwerte Rettungsaktion berichtet. Der verletzte Arbeiter wurde nach gut vierstündigem Einsatz mit einem Bundeswehr-Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Bochum geflogen.

Zwei Monteure hatten am frühen Abend des Ostermontags in fast 100 Metern Höhe Arbeiten an dem Windrad durchgeführt.

Feuerwehr und DRK vor Ort

Den herbeigerufenen Höhenrettern des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und Spezialkräften der Feuerwehr aus Köln gelang es, über Leitern in die Spitze der Windkraftanlage vorzudringen und den Schwerverletzten in einer Trage an der Außenseite des knapp 100 Meter hohen Turms abzuseilen.

"Aufgrund der engen räumlichen Verhältnisse war die Rettungsaktion sehr aufwendig", sagte DRK-Sprecher Johannes Ufer. Der Arbeitskollege des 31-Jährigen erlitt den Angaben zufolge einen Schock, blieb ansonsten aber unverletzt.

Titelfoto: Christian Charisius/dpa

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