Rösrath: Nach Nachbarschaftsstreit mit Machete auf Polizeibeamte losgegangen

Rösrath - Am Sonntag wurde die Polizei in Rösrath zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen. Statt den Beamten die Lage zu erklären, zückte einer der Streithähne (54) unvermittelt eine Machete!

Am Sonntag wurde die Polizei in Rösrath zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen. (Symbolbild)
Am Sonntag wurde die Polizei in Rösrath zu einem Nachbarschaftsstreit gerufen. (Symbolbild)  © Christoph Reichwein/dpa

Wie die Polizei angab, gerieten am Sonntagabend Anwohner im Rösrather Ortsteil Hoffnungsthal in einen Streit: Ein 54-Jähriger hatte seinen Nachbarn bedroht, dieser rief daraufhin die Beamten.

Als die Polizisten gegen 18 Uhr an der Wohnung des Mannes klingelten, öffnete dieser die Tür und ging plötzlich mit einer Machete auf die Beamten los!

Die Polizisten zogen sich schlagartig zurück, um nicht durch die Waffe verletzt zu werden. Der 54-Jährige zog indes seine Wohnungstür wieder zu.

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Die Beamten erkannten, dass sie so nicht weiterkommen würden: Umgehend forderten sie die Unterstützung durch eine Spezialeinheit an, die das Haus umstellen sollte.

Dann geschah alles ganz schnell: "Noch bevor die Spezialeinheit eintraf, trat der Mann kurzzeitig vor die Tür, sodass die Polizisten den Mann in einem günstigen Moment zu Boden bringen und fixieren konnten", verkündete ein Polizeisprecher.

Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von rund 1,2 Promille. Da es außerdem Hinweise auf Drogenkonsum gab, musste der 54-Jährige auch eine Blutprobe abgeben.

Die Beamten stellten die Machete sicher und schrieben eine Anzeige. Laut Angaben der Polizei wurde der Störenfried anschließend zur psychiatrischen Behandlung in eine Klinik eingewiesen.

Titelfoto: Christoph Reichwein/dpa

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