Polizei stoppt Bier trinkenden Rollstuhlfahrer: Was dann passiert, macht Beamte baff

Rösrath/Rheinisch-Bergischer Kreis - Einen außergewöhnlichen Polizeieinsatz erlebten Beamte am Montag in Rösrath. Ein Bier trinkender Mann (45) war dort mitten auf der Straße in einem elektrischen Rollstuhl unterwegs - den er allerdings nicht aus gesundheitlichen Gründen nutzte.

Beamte in Rösrath erlebten am Montag einen kuriosen Einsatz: Der Fahrer eines elektrischen Rollstuhls (45) war in eine Polizeikontrolle geraten, weil er im Straßenverkehr Alkohol trank. (Symbolbild)
Beamte in Rösrath erlebten am Montag einen kuriosen Einsatz: Der Fahrer eines elektrischen Rollstuhls (45) war in eine Polizeikontrolle geraten, weil er im Straßenverkehr Alkohol trank. (Symbolbild)  © 123RF/emelphoto

Wie ein Sprecher der Polizei angab, war der 45-Jährige von den Beamten gegen 16 Uhr - mit einem Bier in der Hand - auf der Hans-Böckler-Straße in Rösrath gestoppt worden.

Obwohl er offensichtlich im Straßenverkehr Alkohol trank, war der Rollstuhlfahrer äußerst verwundert über die "plötzliche" Polizeikontrolle.

Was der Mann dann während der Kontrolle gegenüber den Beamten angab, machte sie nach eigenen Angaben baff.

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Der Rösrather erklärte, dass er den selbst fahrenden Rollstuhl eigentlich gar nicht benötigen würde, denn laufen könne er durchaus. Weil er aber nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sei und auch nicht zu Fuß gehen wollte, sei er mit dem Elektro-Gefährt unterwegs.

Doch das war noch nicht alles!

Weiter offenbarte der Mann gegenüber den Polizisten, dass er nicht nur Alkohol getrunken, sondern zudem auch Cannabis konsumiert habe. Oben drein war der Rösrather auch noch ohne gültigen Versicherungsschutz unterwegs. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo er eine Blutprobe abgeben musste.

Nun erwarten den Mann mehrere Anzeigen. "Da wäre zu Fuß gehen wohl die bessere Option gewesen!", meinte auch die Polizei.

Titelfoto: 123RF/emelphoto

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