Rohrbomben-Teile und Waffen entdeckt! Was hatte der Besitzer damit nur vor?

Kaufbeuren - Bei einer Durchsuchung in Kaufbeuren im Allgäu hat die Polizei im Freistaat Bayern Teile einer Rohrbombe und mehrere Schusswaffen gefunden.

Bei einer Durchsuchung in Kaufbeuren im Allgäu hat die Polizei in Bayern Teile einer Rohrbombe und mehrere Schusswaffen gefunden.
Bei einer Durchsuchung in Kaufbeuren im Allgäu hat die Polizei in Bayern Teile einer Rohrbombe und mehrere Schusswaffen gefunden.  © Polizeiinspektion Kaufbeuren

Der 32 Jahre alte Bewohner der Wohnung hatte ein Metallrohr offenbar als Rohrbombe präpariert und darüber hinaus Grundsubstanzen für Sprengstoff besorgt, wie die Beamten am Dienstag mitteilten.

Was der Mann mit den Gegenständen geplant haben könnte, sei bislang unklar, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. "Er hat sich zu den Vorwürfen bislang nicht geäußert", erklärte er.

Neben mehreren Schusswaffen und Munition fanden die Ermittler bei der Durchsuchung am Donnerstag zudem eine Cannabis-Zuchtanlage, Marihuana und Amphetamine.

Gegen den Mann wird nun aus diesem Grund unter anderem auch wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz ermittelt.

Der 32-Jährige war nach Angaben der Polizei schon vor einigen Jahren bereits wegen unerlaubten Waffenbesitzes aufgefallen. Die zuständige Behörde hatte demnach ein Waffenbesitzverbot verhängt.

Der Mann hatte ein Metallrohr offenbar als Rohrbombe präpariert und Grundsubstanzen für Sprengstoff besorgt.
Der Mann hatte ein Metallrohr offenbar als Rohrbombe präpariert und Grundsubstanzen für Sprengstoff besorgt.  © Polizeiinspektion Kaufbeuren
Zudem fanden die Ermittler bei der Durchsuchung eine Cannabis-Zuchtanlage, Marihuana und Amphetamine. (Symbolbild)
Zudem fanden die Ermittler bei der Durchsuchung eine Cannabis-Zuchtanlage, Marihuana und Amphetamine. (Symbolbild)  © Patrick Pleul/dpa

Rückschlüsse auf ein Motiv oder die Pläne des Mannes könne man daraus aber derzeit nicht ziehen, so ein Sprecher.

Titelfoto: Montage: Polizeiinspektion Kaufbeuren, Patrick Pleul/dpa

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