Kniffliges Versteck: Zoll zerlegt Auto und findet Schmuggelware

Rosenheim/Markt-Schwaben - Auch mit einem besonders kniffligen Versteck konnte ein Schmuggler die bayerischen Zöllner nicht austricksen.

In einem speziell hergerichteten Hohlraum in der Ladebordwand stießen die Zöllner auf die Schmuggelware.
In einem speziell hergerichteten Hohlraum in der Ladebordwand stießen die Zöllner auf die Schmuggelware.  © Zoll Rosenheim

Bereits in der vergangenen Woche ging den Zöllnern ein Schmuggler auf der A94 in die Fänge.

Wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten, wurde ein Kleintransporter aus Bulgarien am 14. Februar an der Anschlussstelle Markt-Schwaben kontrolliert.

Statt der angemeldete drei Stangen Zigaretten, fanden die Zöllner erheblich mehr im Auto: Eine Rechnung hatte die Beamten hellhörig gemacht, da dort 100 Stangen ausgewiesen wurden.

Doch wo war der Rest der Ware?

Erst nachdem die Beifahrersitzbank ausgebaut war, stießen die Zöllner auf das Versteck: Ein speziell hergerichteter Hohlraum in der Ladebordwand beherbergte insgesamt 24.640 Stück Zigaretten, was sogar rund 123 Stangen entspricht.

Sämtliche Zigaretten wurden sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet.

Die Tabaksteuer in Höhe von über 4000 Euro muss nachbezahlt werden, hinzukommt außerdem eine wohl empfindliche Geldstrafe, teilte das Zollamt mit.

Titelfoto: Zoll Rosenheim

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