Wilde Verfolgungsjagd: 25-Jähriger rauscht mit 130 km/h durch 30er-Zone

Rüsselsheim/Kelsterbach - Nachdem er sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert hatte, wurde ein 25-jähriger Autofahrer am späten Mittwochabend in Rüsselsheim vorübergehend festgenommen.

Als die Streife den Wagen anhalten wollte, gab der 25-jährige Fahrer plötzlich Gas und ergriff die Flucht. (Symbolbild)
Als die Streife den Wagen anhalten wollte, gab der 25-jährige Fahrer plötzlich Gas und ergriff die Flucht. (Symbolbild)  © 123RF/Lukasz Szczepanski

Ein Sprecher der Polizei sagte am heutigen Donnerstag, dass eine Streife den Mann gegen 21.45 Uhr im Staudenring in Kelsterbach kontrollieren wollte, weil der 25-Jährige nicht angeschnallt war.

Allerdings reagierte der Mann aus Rüsselsheim weder auf Anhaltezeichen, noch auf Blaulicht oder Martinshorn. Stattdessen gab er Gas und ergriff die Flucht.

Anschließend lieferte er sich eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei, die über die Bundesstraße 43 bis nach Rüsselsheim führte.

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Dort überfuhr der Mann laut dem Sprecher zweimal eine rote Ampel und hatte statt der erlaubten 30 über 130 km/h auf dem Tacho.

Schließlich stellte der 25-Jährige sein Auto auf einem Parkplatz in der Nähe der Paul-Hessemer-Straße ab und flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück, wo ihn dann allerdings die Polizisten vorläufig festnehmen konnten.

Die Verfolgungsjagd führte die Polizisten von Kelsterbach über die Bundesstraße 43 bis nach Rüsselsheim.
Die Verfolgungsjagd führte die Polizisten von Kelsterbach über die Bundesstraße 43 bis nach Rüsselsheim.  © Screenshot Google Maps

Überprüfung ergab: Der 25-Jährige besitzt keinen Führerschein

Bei der Überprüfung auf der Wache stellte sich heraus, dass der Mann keinen gültigen Führerschein besitzt.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts eines illegalen Autorennens.

Da die Polizei davon ausgeht, dass der 25-Jährige bei seiner Flucht andere Verkehrsteilnehmer konkret gefährdet hat, werden Betroffene und Zeugen gebeten, sich bei den Ermittlern unter der Telefonnummer 06107/7198-0 zu melden.

Titelfoto: 123RF/Lukasz Szczepanski

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