Samt DJ und Prostituierten: Polizei sprengt wilde Corona-Sex-Party mit über 30 Personen

Hanau - Da hat es eine feierwütige Meute im hessischen Hanau im Main-Kinzig-Kreis wohl mal so richtig krachen lassen. Nur dumm, dass ihre Party in Zeiten der Coronavirus-Pandemie von vorn bis hinten illegal war!

Fotomontage: Unter den 35 anwesenden Personen befanden sich laut Angaben der Polizei auch zwei Escort-Damen (Symbolfoto).
Fotomontage: Unter den 35 anwesenden Personen befanden sich laut Angaben der Polizei auch zwei Escort-Damen (Symbolfoto).  © Montage: 123RF/Kaspars Grinvalds, DPA/Andreas Arnold

Doch von vorn: Wie ein Sprecher der südosthessischen Polizei mitteilte, sei bei der Hanauer Stadtpolizei bereits am Samstagabend gegen 22.15 Uhr ein anonymer Hinweis über eine Corona-Party samt DJ in der Hanauer Langstraße eingegangen.

Umgehend begaben sich die Ermittler zum vermeintlichen Veranstaltungsort in einem vierstöckigen Mehrfamilienhaus, welches sich in den 20er Hausnummern befindet. Schon von außerhalb des Gebäudes vernahmen die Beamten laute Musik und Stimmen.

Vor der Eingangstür begegneten die Polizisten bereits einer Person, die die betroffene Wohnung gerade verlassen wollte und gaben sich zu erkennen. Just in diesem Moment stürmte der angetroffene Partygast wieder zurück in das Apartment und unternahm den Versuch, die Tür schnellstens wieder zu schließen - ohne Erfolg.

Im Inneren der Wohnung offenbarte sich dann das volle Ausmaß der illegalen Musikveranstaltung in der laut Polizeibericht "komplett zweckentfremdeten" Wohnung. Dort wurde neben einem Tresen auch ein DJ-Pult sowie Sitzlounges, Stehtische und sogar Geldspielautomaten platziert.

Insgesamt hielten sich 35 Personen im Alter von 22 bis 46 Jahren auf der nicht erlaubten Feier auf. Zwei weibliche Gäste fielen dabei ganz besonders auf.

Auf die insgesamt 35 Partygäste warten Bußgelder im vierstelligen Bereich

Die sich in zwei separaten Zimmern aufhaltenden Damen gaben im Laufe der polizeilichen Ermittlungen nämlich preis, dass sie als Escort-Damen tätig seien. Auf den ebenfalls anwesenden 38 Jahre alten Mieter der Party-Höhle kamen gleich mehrere Verfahren wegen Verstoßes gegen die geltenden Corona-Verordnungen sowie illegale Prostitution zu.

Auf die weiteren Teilnehmer der Corona-Party warten Bußgelder in Gesamthöhe von mehreren Tausend Euro. Auch das zuständige Gesundheitsamt wurde in Kenntnis gesetzt.

Titelfoto: Montage: 123RF/Kaspars Grinvalds, DPA/Andreas Arnold

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