Bundespolizei verhaftet Schleuser: Auf seinem Handy werden sie auch fündig

Lindau - Die Bundespolizei bewies am Grenzübergang Lindau-Ziegelhaus am Samstagnachmittag den richtigen Riecher. 

Diesen Transporter mit Insassen zogen die Bundespolizisten aus dem Verkehr.
Diesen Transporter mit Insassen zogen die Bundespolizisten aus dem Verkehr.  © Bundespolizei

Die Beamten stoppten einen Transport mit fünf Personen.

Wie sich herausstellte, hatten die serbischen und bosnisch-herzegowinischen Männer im Alter zwischen 29 und 56 Jahren zwar gültige Reisepässe, jedoch hatten sie ihre visumsfreie Kurzaufenthaltsdauer im Schengenraum längst überschritten. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.

Im Wagen fanden die Beamten einen gefälschten bulgarischen Ausweis, die einem 35-Jährigem der Gruppe zugeordnet werden konnte. Er erhielt eine Anzeige wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen.

Alle fünf wurden wegen versuchter unerlaubter Einreise angezeigt.

Auf dem Smartphone des Fahrers entdeckten die Bundespolizisten Fotos von bulgarischen Ausweisen, unter anderem mit den Lichtbildern von drei der Insassen.

Die Beamten gehen davon aus, dass es sich auch hierbei um Fälschungen handelt.

Der 29-jährige Fahrer wurde zur Untersuchungshaft in die Justizvollzugsanstalt Kempten eingeliefert. 

Titelfoto: Bundespolizei

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