Radfahrer wählt betrunken den Polizeinotruf und kassiert eine Anzeige

Schmalkalden - Ein betrunkener Radfahrer wollte nach seinem Sturz eigentlich nur Hilfe rufen, dann erlebte er eine böse Überraschung.

Statt dem Notarzt wählte der Besoffene versehentlich den Polizeinotruf. (Symbolfoto)
Statt dem Notarzt wählte der Besoffene versehentlich den Polizeinotruf. (Symbolfoto)  © 123RF/kalinavova

Der 37-Jährige war am Mittwochabend in Steinbach-Hallenberg (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) mit über drei Promille im Blut von seinem Rad gefallen, teilte die Polizei mit.

Nach seinem Unfall wollte er dann Hilfe anfordern, doch er entschied sich dabei für die "falsche" Telefonnummer: Statt den Notarzt zu rufen, wählte er versehentlich die Nummer des Polizeinotrufs.

Dort teilte er den Beamten mit, dass er dringend einen Arzt benötigt.

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Die Polizei konnte ermitteln, dass der Mann von seinem Zuhause in Steinbach-Hallenberg aus angerufen hatte. Als die Einsatzkräfte dort ankamen, war der Anrufer allerdings nicht da.

Wie sich herausstellte, war er in der Zwischenzeit nach Schmalkalden ins Krankenhaus gegangen, wo er sich dann aber wieder selbst entlassen hatte.

Schlussendlich konnte der Mann in Schmalkalden gefunden werden. Im Anschluss klärten die Beamten auf, dass der Mann mit seinem Rad in Steinbach-Hallenberg gestürzt war und sich dabei so verletzte, dass er medizinisch versorgt werden musste.

Der durchgeführte Alkoholtest zeigte 3,14 Promille. Als Konsequenz muss der 37-Jährige mit einer Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer rechnen.

Titelfoto: 123RF/kalinavova

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