Schülerin vergewaltigt: Polizei vermutet weitere Opfer, Verdächtiger ist vorbestraft

Ansbach/Eisenach - Nach der schrecklichen Vergewaltigung eines Mädchens auf dem Schulweg in Ansbach sucht die Polizei mögliche weitere Opfer. Der mutmaßliche Täter, ein 21-jähriger Syrer, war bereits 2019 wegen einer Sexualstraftat verurteilt worden.

Auf dem Nachhauseweg wurde eine Schülerin Opfer eines schweren Sexualdelikts. (Symbolbild)
Auf dem Nachhauseweg wurde eine Schülerin Opfer eines schweren Sexualdelikts. (Symbolbild)  © Katarzyna Białasiewicz/123RF

Der Verdächtige soll das Mädchen am Dienstag in der mittelfränkischen Stadt auf dem Heimweg von der Schule in seine Wohnung gelockt und sie in dieser schwer sexuell missbraucht haben. Auch TAG24 berichtete über die Horror-Tat in Bayern.

Der vorbestrafte Mann wurde festgenommen.

Man gehe von mindestens einem weiteren Fall des schweren sexuellen Missbrauchs eines Mädchens aus, teilte die Polizei am Freitag mit.

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Dieses mögliche Opfer habe sich entsprechend gemeldet, sagte eine Sprecherin.

Ersten Vernehmungen zufolge ereignete sich dieser Übergriff im Juli 2020, ebenfalls in Ansbach. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass weitere Kinder oder Jugendliche, sowohl Jungen als auch Mädchen, Opfer des 21-Jährigen geworden seien.

Der Syrer war laut Polizei im Dezember 2015 nach Deutschland eingereist. Im Zeitraum von Januar 2016 bis September 2019 lebte er in Eisenach in Thüringen. Hier beging er im September 2019 eine Sexualstraftat, für die er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde.

Seit September 2019 hat er seinen Wohnsitz in Ansbach.

Vergewaltigung in Ansbach: Opfer war unter 14 Jahre alt

Der Mann habe sich noch nicht zu den Vorwürfen geäußert, sagte die Polizeisprecherin. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Kripo Ansbach steht auch in Kontakt mit der Dienststelle in Eisenach.

Zum Alter des jetzigen Opfers machte die Polizei keine Angaben, das Kind sei aber unter 14 Jahre, so die Sprecherin.

Die Kriminalpolizei bittet darum, dass sich mögliche Opfer mit der Kriminalpolizei in Verbindung setzen. Hierfür steht der Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Rufnummer 091121123333 rund um die Uhr zur Verfügung.

Titelfoto: Katarzyna Białasiewicz/123RF

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