Nach Hubschrauber-Absturz auf Feld: Ermittler haben ersten Verdacht

Schwerin – Nach der Bruchlandung eines Hubschraubers auf einem Getreidefeld nördlich von Schwerin suchen Polizei und die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nach der genauen Ursache. 

Der verunglückter Hubschrauber liegt in einem Getreidefeld.
Der verunglückter Hubschrauber liegt in einem Getreidefeld.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch erklärte, spricht nach ersten Ermittlungen vieles für einen technischen Defekt. 

Der 72 Jahre alte Pilot war am Dienstag mit zwei Frauen auf einem Rundflug, als die Maschine technische Probleme bekam. 

Der Pilot habe den Rundflug abgebrochen und auf einem Getreidefeld bei Lübstorf (Nordwestmecklenburg) eine Notlandung versucht, die aber misslungen sei. Woher die Technik-Probleme kamen, sei aber noch unklar.

Der Hubschrauber kippte bei dem Manöver auf die Seite und wurde stark beschädigt. Der 72-Jährige und die 71 und 61 Jahre alten Frauen an Bord kamen mit leichten Verletzungen in eine Klinik. 

Den Sachschaden an dem zivilen Hubschrauber schätzte die Polizei auf eine sechsstellige Summe. Lübstorf liegt an der Bundesstraße 106 am Schweriner See. 

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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