Seit April spurlos verschwunden: Polizist soll Vermissten (51) ermordet haben

Goslar - Ein Bundespolizist aus dem Landkreis Goslar in Niedersachsen ist dringend verdächtig, einen seit Mitte April spurlos verschwundenen 51-Jährigen ermordet zu haben.

Ein Bundespolizist soll im April einen 51-Jährigen ermordet haben. (Symbolbild)
Ein Bundespolizist soll im April einen 51-Jährigen ermordet haben. (Symbolbild)  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig habe einen Haftbefehl wegen Mordes beantragt, teilte die Polizei in Goslar am Mittwoch mit. Darüber sollte das Amtsgericht Goslar noch am Mittwoch befinden.

Der Verdächtige, dessen Alter nicht genannt wurde, war am Dienstag festgenommen worden. Angaben zum Motiv wurden nicht gemacht.

Opfer und Beschuldigter seien eng befreundet gewesen, hieß es. "Die Tätigkeit des Beschuldigten als Bundespolizist spielte für die Tat keine entscheidende Rolle."

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Der 51-Jährige war in den Morgenstunden des 13. April verschwunden. In seinem Garten im Liebenburger Ortsteil Groß Döhren fanden sich Blutspuren, ebenso in seinem Auto, das drei Tage später in Hannover gefunden wurde.

Die Polizei geht davon aus, dass der 51-Jährige tot ist. Trotz Suche an mehreren Stellen in der Region ist sein Leichnam aber noch nicht gefunden worden.

Die Polizei suchte auch weiter nach einem Taxifahrer oder einer Taxifahrerin in Hannover als Zeugen. Am Tag des Verschwindens war gegen 9.30 Uhr in der Nähe des abgestellten Autos ein Taxi geordert worden - mutmaßlich für eine Fahrt zum Hauptbahnhof.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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