SEK stürmt Wohnung: Angreifer soll auf Mann geschossen haben und befindet sich auf der Flucht!

Ebersbach an der Fils - Am Freitagabend kam es im baden-württembergischen Ebersbach an der Fils zu einem Einsatz des Spezialeinsatzkommandos (SEK).

Hier kommt es offenbar zu einer Festnahme.
Hier kommt es offenbar zu einer Festnahme.  © SDMG / Kohls

Dies bestätigte ein Sprecher der Polizei Ulm gegenüber TAG24 am Telefon. 

Bezüglich der Hintergründe hielt sich die Polizei allerdings noch bedeckt. 

Ersten Informationen nach soll es in Bad Boll zu einer Auseinandersetzung gekommen sein, weshalb in Ebersbach schließlich ein Mann festgenommen wurde. Das SEK stürmte zuvor die Wohnung. 

Dies konnte der Polizeisprecher allerdings noch nicht bestätigen. 

Update 13.20 Uhr: Die Beamten teilten inzwischen mit, dass die Polizei wegen eines versuchten Tötungsdelikts ermittelt. 

Zu dem Vorfall soll es am Freitag gegen 17 Uhr gekommen sein. Ein 33-Jähriger hat einen 29 Jahren alten Mann in der Hauptstraße in Bad Boll abgepasst und mit einem Gegenstand attackiert. Zudem soll der Mann auf den 29-Jährigen geschossen haben. 

Das SEK im Einsatz.
Das SEK im Einsatz.  © SDMG / Kohls

Der mutmaßliche Angreifer ist weiterhin auf der Flucht: Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden

Das Opfer setzte sich allerdings zur Wehr und konnte somit wohl Schlimmeres verhindern. Anschließend flüchtete der Angreifer mit einem Auto, in welchem ein weiterer Tatverdächtiger wartete. Einsatzkräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) konnten schließlich diesen Tatverdächtigen in seiner Wohnung in Ebersbach an der Fils festnehmen. Er ist nun in polizeilichem Gewahrsam. Der 33-jährige Angreifer befindet sich allerdings weiterhin auf der Flucht und konnte bisher noch nicht gefasst werden. Die Ermittlungen der Polizei laufen dementsprechend auf Hochtouren. Dazu sucht die Kriminalpolizei Göppingen Zeugen, die den Angriff in Bad Boll beobachten konnten. Sie sollen sich unter der Nummer 0731/1880 bei den Beamten melden. 

Neben der Polizei und dem SEK waren auch Rettungskräfte vor Ort.

Titelfoto: SDMG / Kohls

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