Senior mit mehreren Stichen verletzt: 17-Jähriger beim Haftrichter

Siegen - Ein Jugendlicher (17) hat in einem Pflegeheim in Siegen-Eiserfeld mutmaßlich einen 75-jährigen Angehörigen mit mehreren Stichen schwer verletzt.

Am Donnerstagnachmittag hat ein 17-Jähriger in einem Pflegeheim in Siegen-Eiserfeld mutmaßlich einen Angehörigen (75) mit mehreren Stichen schwer verletzt (Symbolbild).
Am Donnerstagnachmittag hat ein 17-Jähriger in einem Pflegeheim in Siegen-Eiserfeld mutmaßlich einen Angehörigen (75) mit mehreren Stichen schwer verletzt (Symbolbild).  © 123rf/Hunter Bliss

Das Pflegepersonal kümmerte sich nach der Tat am Donnerstagnachmittag um den Senior, bis der Notarzt eintraf, wie die Polizei mitteilte. Es bestehe keine Lebensgefahr.

Der 17 Jahre alte Tatverdächtige informierte demnach selbstständig die Polizei und wurde in der Nähe des Tatorts vorläufig festgenommen. Gegen ihn wird wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Die Hintergründe der Tat sind laut Polizei derzeit noch unklar.

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Wegen des jugendlichen Alters des Verdächtigen würden derzeit keine weiteren Informationen veröffentlicht, hieß es in einer Mitteilung.

Update, 12.56 Uhr: Jugendlicher beim Haftrichter

Ein 17-Jähriger muss sich vor dem Haftrichter verantworten, weil er einen 75 Jahre alten Verwandten in einem Pflegeheim mit mehreren Stichen schwer verletzt haben soll. Der Teenager sei festgenommen worden. Am Freitag sollte über Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung entschieden werden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit.

Die Hintergründe der Attacke waren zunächst völlig unklar. Im Zentrum stehe die Suche nach dem Motiv des 17 Jahre alten Tatverdächtigen, sagte ein Sprecher der Polizei.

Das Pflegepersonal hatte sich laut Polizei um den Mann gekümmert, bis der Notarzt eintraf. Es bestehe keine Lebensgefahr, hieß es. Nähere Informationen zu dem Fall werde es mit Rücksicht auf das jugendliche Alter des Verdächtigen vorerst nicht geben.

Auch zur Waffe äußerten die Ermittler sich nicht. Es sei ein "Stichwerkzeug", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft nur.

Titelfoto: 123rf/Hunter Bliss

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