Shell-Raffinerie in Wesseling bei Köln blockiert, Polizei im Einsatz!

Köln - Umweltaktivisten haben am Freitagmorgen die Zufahrt zu einer Shell-Raffinerie in Wesseling bei Köln blockiert.

Aktivisten blockieren am Freitagmorgen die Shell-Raffinerie in Wesseling bei Köln.
Aktivisten blockieren am Freitagmorgen die Shell-Raffinerie in Wesseling bei Köln.  © David Young/dpa

Rund 50 Menschen an zwei Eingängen zu dem Gelände beteiligten sich daran, wie eine Polizeisprecherin sagte. 

Die Aktivisten hätten sich zum Teil festgekettet. 

Auf einem der Protest-Plakate war "Klima retten - Kapitalismus überwinden" zu lesen. 

Die Polizei wollte sich nach Angaben der Sprecherin zunächst einen Überblick verschaffen, um dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden.

Nach TAG24-Informationen mussten Laster-Fahrer vor Ort warten.

Update, 14.31 Uhr: Polizei räumt Blockade

Die Polizei hat die Blockade der Shell-Rafffinerie gestoppt. Einige Aktivisten, die sich an Betonfässer gekettet hatten, wurden mit technischer Hilfe befreit. Einige Aktivisten hatten sich in selbstgebastelte Gerüste gehängt. 

Update, 11.01 Uhr: Polizei verstärkt Aufgebot

Die Aktivisten hielten die Einfahrten der Raffinerie bis zum Vormittag blockiert. Nach TAG24-Informationen bedeckten sich die Menschen mit Folien, um sich vor der Hitze zu schützen.

Die Polizei rückte unterdessen mit einem größeren Aufgebot an Einsatzkräften an.

Die Ein- und Abfahrten der Shell-Raffinerie waren versperrt.
Die Ein- und Abfahrten der Shell-Raffinerie waren versperrt.  © Horst Konopke
Umweltaktivisten blockieren die Hafen-Zufahrt zur Shell-Raffinerie Wesseling im Godorfer Rhein-Hafen, der zum Kölner Stadtgebiet gehört.
Umweltaktivisten blockieren die Hafen-Zufahrt zur Shell-Raffinerie Wesseling im Godorfer Rhein-Hafen, der zum Kölner Stadtgebiet gehört.  © David Young/dpa

Umweltskandal bei Shell in Köln-Godorf

In der Shell-Raffinerie in Köln-Godorf sind nach Unternehmensangaben bis zu 390 Tonnen Öl aus einer Leitung ins Erdreich und ins Grundwasser gesickert.

Ursache ist ein 1,5 Millimeter großes Leck in einer Leitung auf dem Raffineriegelände, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Das Leck war im April entdeckt worden, nachdem eine Messstelle auf dem Grundwasser schwimmendes Öl angezeigt hatte. Der WDR hatte zunächst berichtet.

Titelfoto: David Young/dpa

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