18 Kilo Cannabis und keine Konsequenzen? Spezial-Droge muss näher untersucht werden

Sigmarszell - Rund 18 Kilogramm einer speziellen und womöglich harmlosen Cannabis-Sorte hat die Polizei am Bodensee und in Koblenz sichergestellt.

Die rund 18 Kilo Cannabis müssen nun näher im Labor untersucht werden.
Die rund 18 Kilo Cannabis müssen nun näher im Labor untersucht werden.  © KPS Lindau/Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

Fast zehn Kilogramm davon entdeckten Beamte bei der Kontrolle eines Autos auf der Autobahn 96 im Bereich Sigmarszell nahe Lindau, wie Ermittler am Donnerstag mitteilten.

Zwei Männer aus dem Auto wurden vorübergehend festgenommen.

Bei einer Durchsuchung von Wohn- und Geschäftsräumen der Männer in Koblenz fanden Fahnder weitere acht Kilogramm des sogenannten CBD-Cannabis, wie es weiter hieß.

Solches Cannabis ist normalerweise frei verkäuflich, weil es kein THC (Tetrahydrocannabinol) enthält, also nicht berauschend wirkt. Die Abkürzung CBD steht für Cannabidiol.

Dieses hat Experten zufolge kein Suchtpotenzial und beeinträchtigt etwa das Fahrvermögen nicht.

Nun soll eine Untersuchung in einem Labor klären, ob das Cannabis THC enthält und sich die Männer strafbar gemacht haben.

Nach der Polizeiaktion durften sie nach Hause.

Titelfoto: KPS Lindau/Polizeipräsidium Schwaben Süd/West

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