Trauermarsch! Mehr als 500 Menschen gedenken an mutmaßlich ermordeten Sinan T. (†13)

Sinsheim-Eschelbach - Es war eine grausame Tat, die die Menschen weit über das baden-württembergische Sinsheim-Eschelbach hinaus in Schockstarre versetzte!

Auf diesem Waldweg wurde der 13-Jährige mutmaßlich ermordet.
Auf diesem Waldweg wurde der 13-Jährige mutmaßlich ermordet.  © Sebastian Gollnow/dpa

Der 13-jährige Sinan T. wurde am vergangenen Mittwoch mutmaßlich ermordet. Ermordet von einem 14-Jährigen.

Diese Tat löste große Anteilnahme aus!

So versammelten sich am Sonntag in Sinsheim-Eschelbach "weit mehr als 500 Menschen", wie ein Sprecher der Polizei Mannheim gegenüber TAG24 berichtete.

Gegen 13 Uhr begann der Rundgang, der um circa 14 Uhr zu Ende ging. Anschließend machten sich die Menschen auf den Heimweg.

Genehmigt wurde die Veranstaltung natürlich nur unter Auflagen.

Einige Ordnungs- sowie Polizeikräfte waren vor Ort, die die Einhaltung der Maskenpflicht und der Abstandsregeln kontrollierte.

"Bisher sind uns keine Verstöße bekannt", so der Polizeisprecher auf TAG24-Nachfrage.

Der 14-jährige Messer-Angreifer war der Polizei bekannt

Weit über 500 Menschen trauerten an diesem Sonntag
Weit über 500 Menschen trauerten an diesem Sonntag  © Julian Buchner / Einsatz-Report24

Die Leiche von Sinan T. wurde am Mittwoch auf einem Waldweg entdeckt. Als die Polizei eintraf, war der mutmaßliche 14-jährige Täter sowie eine dritte Person anwesend.

Der Teenager hatte ein Küchenmesser in der Hand und war blutverschmiert. Die Tat bestreitet er dennoch.

Bei der dritten Person soll es sich um ein Mädchen handeln. Was das Motiv des mutmaßlichen Mordes angeht, ist längst von Eifersucht die Rede.

Der 14-Jährige ist jedoch kein Unbekannter. Schon im vergangenen November ist er durch eine brutale Gewalttat auffällig geworden. Damals stach er im baden-württembergischen Östringen auf einen Mitschüler ein, der zwischenzeitlich in Lebensgefahr schwebte.

Im Gegensatz zu Sinan T. überlebte dieser Junge. Ob die folgende Tat vermeidbar gewesen wäre?

Nach seiner ersten Attacke nahm der damals noch nicht strafmündige Messer-Angreifer an einem Anti-Aggressionstraining teil - viel gebracht hat es offenbar nicht.

Titelfoto: Julian Buchner / Einsatz-Report24

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