"Soko Radweg" in Sackgasse: Keine Verbindung zu Hammerangriff in Erlangen

Bayreuth/Erlangen - Im Fall des 2020 in Bayreuth getöteten 24-Jährigen schließen die Ermittler eine Verbindung zu einer Festnahme in Erlangen aus.

Ein Holzkreuz am Radweg in Bayreuth erinnert an den getöteten Daniel (†24).
Ein Holzkreuz am Radweg in Bayreuth erinnert an den getöteten Daniel (†24).  © Gregor Bauernfeind/dpa

Es gebe keinen Zusammenhang, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken am Donnerstag.

Im September war in Erlangen ein psychisch auffälliger 33-Jähriger wegen eines Hammerangriffs festgenommen worden. Die Ermittler der Bayreuther "Soko Radweg" hatten daraufhin mögliche Verbindungen zu dem Fall in Oberfranken überprüft.

In der Nacht vom 18. auf den 19. August 2020 war ein 24 Jahre alter Mann in einem Bayreuther Stadtteil mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen, als er im Dunkeln mit einem Messer angegriffen und "mit absolutem Tötungswillen" umgebracht wurde.

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Die Ermittler fanden am Tatort außerdem einen Hammerkopf. Laut einem Profiler ist denkbar, dass der Täter in einer "psychischen Auffälligkeit" handelte.

Der Erlanger Fall vom September wies Parallelen auf: Ein 16-Jähriger war dort nach Einbruch der Dunkelheit mit seinem Rad unterwegs gewesen, als sich ein vor ihm gehender Mann unvermittelt umdrehte und einen Vorschlaghammer in seine Richtung warf. Der Radfahrer konnte ausweichen und blieb unverletzt.

Der 33 Jahre alte Tatverdächtige war laut Polizei offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand gewesen. Er ist seit der mutmaßlichen Tat in einer Fachklinik untergebracht.

Titelfoto: Gregor Bauernfeind/dpa

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