Autofahrer (39) rammt parkenden Wagen und haut ab: Als Polizei ihn besucht, staunt sie nicht schlecht

Speyer - Sich am Sonntagabend pünktlich zum Wochenausklang gemütlich den ein oder anderen Drink gönnen mag völlig legitim sein. Sich danach aber dann in sein Auto setzen und eine Spritztour starten, ist dann aber alles andere als klug. Dennoch kam ein Mann im rheinland-pfälzischen Speyer eben genau auf diesen wenig glorreichen Einfall - und wurde prompt dafür bestraft.

Kurze Zeit nach dem Verkehrsvergehen ging der 39-Jährige der Polizei ins Netz. (Symbolfoto)
Kurze Zeit nach dem Verkehrsvergehen ging der 39-Jährige der Polizei ins Netz. (Symbolfoto)  © Philipp von Ditfurth/dpa

Doch von vorn: Wie ein Sprecher der Polizei am Montag berichtete, sei der 39 Jahre alte Mann am frühen Sonntagabend gegen 18.23 Uhr mit seinem Wagen durch die Jahnstraße in Richtung Möhringstraße gefahren.

Dabei touchierte er ein parkendes Auto, sah sich selbst aber scheinbar nicht in der Pflicht, seine Personalien für die spätere Schadensregulierung bei der Versicherung zu hinterlassen.

Stattdessen fuhr er unverfroren weiter und wurde wenig später in den heimischen vier Wänden von der Polizei besucht. Die Beamten staunten bei der anschließenden Kontrolle des Mannes nicht schlecht. Denn der hatte bei einem Atemalkoholtest satte 4,61 Promille auf dem Tacho.

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Zur genaueren Feststellung wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Damit aber noch immer nicht genug: Da die Ermittler in der Wohnung des 39-Jährigen zudem noch eine geringe Menge Cannabis fanden, droht ihm nun nicht nur Ärger wegen Unfallflucht und Straßenverkehrsgefährdung, sondern auch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Seinen Führerschein - und natürlich auch die Drogen - war der Schluckspecht im Anschluss erstmal los.

Im negativen Sinne noch heftiger hatte es am Samstagmittag ein 67 Jahre alter Mann im rheinland-pfälzischen Frankenthal krachen lassen. Aufgrund seiner unsicheren Fahrweise wurde die Polizei auf den BMW-Fahrer aufmerksam gemacht und unterzog ihn umgehend einer Kontrolle.

Dabei ergab sich beim Atemtest ein schier unglaublicher Wert von fünf Promille. Davon so dermaßen geschockt zogen die Beamten sogar ein zweites Testgerät zu Rate, um einen möglichen technischen Defekt auszuschließen. Gerät Nummer zwei bestätigte den wahnwitzigen Alkoholwert jedoch.

Titelfoto: Philipp von Ditfurth/dpa

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