Stundenlange Todesangst: Mann (49) wird bei Arbeiten in Silo verschüttet

Kitzingen - Fast fünf Stunden musste ein 49 Jahre alter Mann in Kitzingen (Unterfranken) bis zur Brust zugeschüttet ausharren, ehe er gerettet werden konnte.

Der 49-Jährige wurde bei Arbeiten in einem Silo verschüttet (Symbolfoto).
Der 49-Jährige wurde bei Arbeiten in einem Silo verschüttet (Symbolfoto).  © 123RF/Artem Merzlenko

Der Mann wurde am Freitagnachmittag bei Wartungsarbeiten in einem Silo verschüttet, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Der 49-Jährige habe sich für die Arbeiten etwa zehn Meter in den Silo abgeseilt, hieß es. Nachrutschender Sand habe ihn allerdings bis zum Hals verschüttet.

Ein Kollege, der dem Mann bei der Arbeit assistierte, grub den Mann bis zur Brust frei. Die Rettungskräfte seien bei der Bergung von nachrutschendem Sand behindert worden, sodass es letztlich knapp fünf Stunden dauerte, ehe der Mann befreit werden konnte.

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Er sei leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. An dem Einsatz waren nach Polizeiangaben über 50 Einsatzkräfte beteiligt.

Es kommt immer wieder zu Unfällen in Silos. In Bayern sind im vergangenen Jahr mindestens vier Menschen bei ähnlichen Unfällen gestorben.

Titelfoto: 123RF/Artem Merzlenko

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