Kölner Supermarkt: Streit um Einkaufswagenpflicht eskaliert, Mann sticht mit Messer zu

Köln - Am Samstagabend ist ein Streit in einem Supermarkt in Köln-Ehrenfeld eskaliert. Grund für die Streitigkeiten zwischen Kunde und Angestellten war die derzeit geltende coronabedingte Einkaufswagenpflicht.

In Köln-Ehrenfeld ist am Samstagabend ein Streit um die coronabedingte Einkaufswagenpflicht eskaliert (Symbolbild).
In Köln-Ehrenfeld ist am Samstagabend ein Streit um die coronabedingte Einkaufswagenpflicht eskaliert (Symbolbild).  © 123RF/Ruediger Rebmann

Wie ein Polizeisprecher am Montag mitteilte, soll der Unbekannte am Samstagabend gegen 20 Uhr einen Supermarkt auf der Vogelsanger Straße betreten haben, sah es aber offenbar nicht ein, einen Einkaufswagen zu nehmen.

Kurzerhand brach ein Streit zwischen dem uneinsichtigen Kunden und dem Security-Mitarbeiter (38) des Supermarkts aus.

Zeugenaussagen zufolge soll der Unbekannte plötzlich ein Pfefferspray gezückt und den Sicherheitsmann mit dem Reizgas besprüht haben.

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Als ein weiterer Angestellter (55) dazu eilte, griff der Unruhestifter unvermittelt nach einem Messer und verletzte den 55-Jährigen derart, dass er von Rettungskräften mit einer Stichverletzung ins Krankenhaus gebracht wurde.

Nach Angaben des Polizeisprechers war der Unbekannte nach der Tat in einem silbernen Mercedes über die Vogelsanger Straße stadtauswärts geflüchtet.

Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Titelfoto: 123RF/Ruediger Rebmann

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