Teenager muss nach Attacke auf Polizisten aufs Revier: Angehörige versuchen, ihn zu befreien

Düsseldorf - Ein Jugendlicher hatte am Düsseldorfer Hauptbahnhof Ärger mit der Polizei, weil er sich geweigert hatte, die Maskenpflicht einzuhalten. Als die Beamten den 16-Jährigen schließlich mit aufs Revier nehmen wollten, versuchten Angehörige, ihn zu befreien.

Ein Jugendlicher (16) hat sich am Hauptbahnhof in Düsseldorf geweigert, eine Maske zu tragen, und versuchte, nach Polizisten zu schlagen und zu treten.
Ein Jugendlicher (16) hat sich am Hauptbahnhof in Düsseldorf geweigert, eine Maske zu tragen, und versuchte, nach Polizisten zu schlagen und zu treten.  © David Young/dpa

Laut Mitteilung der Polizei hatten Beamte den Teenager am Freitagabend (11. März) gegen 18.15 Uhr auf die geltende Maskenpflicht im Hauptbahnhof hingewiesen, der soll darauf allerdings äußerst unkooperativ und aggressiv reagiert haben.

Die Polizisten stellten daraufhin die Identität des jungen Irakers fest, der in Begleitung von Angehörigen gewesen war, und erteilten ihm im Anschluss einen Platzverweis für den Bahnhof.

Damit hätte der Einsatz eigentlich beendet sein können, doch noch während der Jugendliche das Gebäude gemeinsam mit seinen Begleitern verließ, habe die Gruppe den Beamten mehrfach lautstarke Beleidigungen an den Kopf geworfen.

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Und damit nicht genug! Im weiteren Verlauf habe der 16-Jährige versucht, die Gruppe gegen die Polizisten aufzuhetzen, wie es hieß.

16-Jähriger schlägt und tritt nach Polizeibeamten

Die Ordnungshüter fackelten daraufhin nicht lange, stellten den Unruhestifter erneut und entschieden, ihn mit auf die Wache zu nehmen. Dagegen wehrte der junge Mann sich energisch und versuchte, die Beamten zu schlagen und zu treten.

Seine Angehörigen eilten zudem herbei und wollten den Jugendlichen befreien. Schließlich sei der 16-Jährige zu Boden gebracht und gefesselt worden, ehe er die Polizei aufs Revier begleiten musste.

Da kein Haftgrund bestanden habe, sei der Jugendliche nach Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wieder entlassen worden. Die Polizisten blieben unverletzt.

Titelfoto: David Young/dpa

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