Todesfall bei illegalem Autorennen: Haftbefehl für Fahrer wegen Mordverdacht

Monheim/Augsburg - Ein Autofahrer, der in Schwaben durch ein illegales Autorennen einen Todesfall verursacht haben soll, sitzt nun in Untersuchungshaft.

Ein Fahrer war im April 2021 frontal in das Auto einer Frau gekracht, die noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag.
Ein Fahrer war im April 2021 frontal in das Auto einer Frau gekracht, die noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen erlag.  © vifogra

Gegen den 27-Jährigen sei unter anderem wegen Mordverdachts Haftbefehl erlassen worden, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Augsburg mit.

Der Fahrer war Anfang April auf einer Staatsstraße bei Monheim (Landkreis Donau-Ries) aus zunächst unklaren Gründen auf die Gegenfahrbahn gewechselt und hatte ein entgegenkommendes Auto gerammt.

Dessen 54 Jahre alte Fahrerin starb noch an der Unfallstelle. Der Unfallverursacher und sein 28 Jahre alter Beifahrer wurden verletzt.

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Wie die Ermittler mitteilten, weisen Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und ein Verkehrsgutachten darauf hin, dass der Deutsche an einem Autorennen teilgenommen hatte. Außerdem soll er gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen haben.

Der Beschuldigte selbst hat sich den Angaben zufolge bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Titelfoto: vifogra

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