Tödliche Messerattacke vor Supermarkt auf Lebensgefährtin: Angeklagter geständig

Frankfurt am Main - Im Prozess um eine tödliche Messerattacke auf seine Lebensgefährtin vor einem Frankfurter Supermarkt hat der Angeklagte ein Geständnis abgelegt. 

Die Tat ereignete sich vor einem Supermarkt. (Symbolfoto)
Die Tat ereignete sich vor einem Supermarkt. (Symbolfoto)  © 123rf/Udo Herrmann

Vor dem Landgericht Frankfurt ließ der 44 Jahre alte Schwede am Donnerstag über seinen Verteidiger erklären, dass er die Verantwortung für die Bluttat im Oktober vergangenen Jahres übernehme, sich aber an Einzelheiten nicht mehr erinnere. 

Das 24 Jahre alte Opfer war vor dem Supermarkt im Stadtteil Bornheim mit 35 Messerstichen getötet worden. In der Erklärung hieß es weiter, der Mann habe sich vor der Tat von der Frau, die er zufällig getroffen habe, provoziert gefühlt. 

Sie habe ihm das zuvor gemeinsam in dem Markt gekaufte und von ihr bezahlte Messer übergeben, damit er sich selbst damit umbringen könne. 

Auch die Mutter der Getöteten berichtete im Zeugenstand von häufigen Streitereien zwischen den Partnern. Dabei habe der 44-Jährige auch Todesdrohungen ausgesprochen. 

Dem Angeklagten werden Totschlag und gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.

Nachdem er sich nach der Tat selbst verletzt hatte und in ein Krankenhaus gekommen war, wurde er bei seiner Entlassung festgenommen.

Titelfoto: 123rf/Udo Herrmann

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