Grausamer Fund! Angehöriger entdeckt tote Ehefrau (†26) und schwer verletzten Mann

Tübingen - Grausamer Fund in Tübinger Kreisgemeinde!  

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. (Symbolbild)
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wie die Polizei erst am Dienstag mitteilte, wurde bereits am Montag eine tote Frau (†26) und ihr schwer verletzter Ehemann (28) in einer Wohnung gefunden.

Beide wurden durch Messerstiche verletzt, doch die Hintergründe waren zunächst unklar.

Die Polizei konnte einzig das mutmaßliche Tatmesser vor Ort sicherstellen.

Alarmiert wurden die Beamten von einem Familienangehörigen, der die beiden aufgefunden hatte, als der 28-Jährige zu einer Verabredung nicht erschien. 

Der schwer verletzte Ehemann wurde in ein Krankenhaus gebracht und befand sich nach einer Not-Operation außer Lebensgefahr. 

Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauerten an.

Für eine Auseinandersetzung oder eine Beteiligung eines Dritten gab es keine Anhaltspunkte.

Ermittlungen gegen Ehemann wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes

Update 18. Juni, 9.56 Uhr: Wie die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Polizeipräsidium Reutlingen am Donnerstagmorgen gemeinsam mitteilten, wird gegen den Ehemann wegen des Verdachts eines Tötungsdeliktes ermittelt. 

Nach derzeitigem Ermittlungsstand besteht der dringende Verdacht, dass der 28-Jährige seine Frau durch mehrere Messerstiche getötet haben soll, bevor er sich in suizidaler Absicht selbst lebensgefährliche Verletzungen mit dem Messer zufügte. 

Für eine Auseinandersetzung oder gar eine Beteiligung Dritter gibt es weiterhin keine Anhaltspunkte. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zum Motiv dauern an.

Der 28-Jährige sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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