Zoll-Hund erschnüffelt dicken Fund!

Essen/Gelsenkirchen/Köln/Neuss - Der Zoll hat bei drei Verdächtigen im Ruhrgebiet mehr als 500 Kilogramm gefälschten und unversteuerten Wasserpfeifentabak sichergestellt.

Der Zoll-Hund konnte die illegalen Lager aufspüren.
Der Zoll-Hund konnte die illegalen Lager aufspüren.  © Zoll Essen

Ein 57-Jähriger hatte rund 300 Kilo Tabak in einem Keller in Essen versteckt, wie das Zollfahndungsamt Essen am Freitag mitteilte.

Ein Spürhund habe das geheime Lager schnell entdeckt.

In der Gelsenkirchener Wohnung eines 32-Jährigen fanden die Beamten 10 Kilo Tabak - und einen Autoschlüssel.

Dieser gehörte zum Wagen eines 29-jährigen aus Marl, in dem sich weitere 200 Kilo Shisha-Tabak befanden.

Der geschätzte Gesamtsteuerschaden betrage etwa 38.000 Euro, hieß es.

Die beiden 32 und 57 Jahre alten Männer waren schon vorher ins Visier von Ermittlungen geraten.

Bereits im Januar 2020 wurden bei ihnen bei einer Ausreisekontrolle nach Österreich 570 Kilogramm unversteuerter Wasserpfeifentabak sichergestellt und ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet.

Große Gewinnspanne bei illegalem Tabak

"Ein Kilogramm Markentabak kostet legal etwa 59 Euro", sagte eine Sprecherin des Zollfahndungsamtes Essen mit Dienstsitz in Köln.

"Die Herstellungskosten von illegalem Wasserpfeifentabak liegen bei etwas unter 5 Euro pro Kilogramm", zeigte sie die Gewinnspanne der Kriminellen auf.

Titelfoto: Zoll Essen

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