"Verkehrsunsicher": Polizei stoppt Kühllaster mit enormen Mängeln

Gummersbach - Polizisten haben auf der A4 bei Gummersbach einen bulgarischen Kühllaster mit technischen Mängeln aus dem Verkehr gezogen.

Beamte der Autobahnpolizei waren auf den bulgarischen Lkw aufmerksam geworden und zogen den Koloss kurzerhand aus dem Verkehr.
Beamte der Autobahnpolizei waren auf den bulgarischen Lkw aufmerksam geworden und zogen den Koloss kurzerhand aus dem Verkehr.  © Polizei Köln

Wie ein Polizeisprecher erklärte, war der Lkw Beamten der Kölner Autobahnpolizei am Dienstagmorgen gegen 9.10 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Reichshof/Bergneustadt aufgefallen.

Als die Ordnungshüter die Zugmaschine überprüften, stellten sie fest, dass der Motor Öl verlor. Zudem war der aus Mazedonien stammende Fahrer (36) ohne Fahrerkarte im digitalen Fahrtenschreiber unterwegs gewesen.

Bei der Kontrolle seiner Fahrerkarte, die die Beamten im Führerhaus gefunden hatten, stellte sich heraus, dass der Mann innerhalb von 36 Stunden nur eine rund vierstündige Pause gemacht hatte.

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Er hätte allerdings eine Ruhezeit von elf Stunden einhalten müssen, wie es hieß.

"Die Beamten begleiteten das Gespann von der Autobahn und stellten die Zugmaschine mit einer Laufleistung von knapp 1.500.000 Kilometern bei einem Sachverständigen auf den Prüfstand. Ergebnis: verkehrsunsicher!", so der Sprecher.

Alleine für die Nichteinhaltung der Ruhezeiten kommt nun ein Bußgeld von 2500 Euro auf den Mazedonier zu. Die Firma des Sattelzugs erwartet zudem ein Bußgeld von 7500 Euro.

Der Tacho des bulgarischen Lkw hatte eine Laufleistung von knapp 1.500.000 Kilometern angezeigt.
Der Tacho des bulgarischen Lkw hatte eine Laufleistung von knapp 1.500.000 Kilometern angezeigt.  © Polizei Köln

Der Lkw darf seine Fahr erst wieder aufnehmen, wenn die Mängel behoben sind und eine ausreichende Pause durch den Fahrer eingelegt wurde, wie es hieß.

Titelfoto: Polizei Köln (Bildmontage)

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