Vermisste Jugendliche randalieren in Zug: Bundespolizei greift durch

Rosenheim - Zwei vermisste Jugendliche aus Baden-Württemberg und Hessen hat die Bundespolizei in einem Zug in Rosenheim aufgegriffen - "unter wenig erfreulichen Umständen", wie die Beamten mitteilten.

Die Bundespolizei griff die Jugendlichen in einem Zug von München nach Rosenheim auf. (Symbolbild)
Die Bundespolizei griff die Jugendlichen in einem Zug von München nach Rosenheim auf. (Symbolbild)  © Lino Mirgeler/dpa

Die 14 und 15 Jahre alten Jungen hätten in einem Regionalzug aus München andere Reisende belästigt, das Essen eines Mitfahrenden gestohlen und keine Fahrkarten gehabt, teilte die Bundespolizei am Dienstag mit.

Zudem soll einer von ihnen im Verlauf einer Rangelei einen Nothammer aus der Vorrichtung gerissen und die Sicherungsplombe entfernt haben.

Deshalb wurden Beamte zum Rosenheimer Bahnhof gerufen und holten die Jugendlichen aus dem Zug. Der 14-Jährige soll dabei einen Fluchtversuch unternommen haben.

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Es stellte sich heraus, dass beide Jungen zuvor als vermisst gemeldet worden waren.

In Absprache mit dem Jugendamt und deren Eltern setzten die Beamten die beiden in Züge nach Stuttgart und Kassel.

Die minderjährigen Deutschen wurden wegen Diebstahls, der Beeinträchtigung von Schutzvorrichtungen, Sachbeschädigung und Leistungserschleichung angezeigt.

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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