Sex-Attacke in der Regionalbahn: Fahrgast rettet in letzter Sekunde

Dachau - Ein couragierter Zeuge hat am Donnerstagabend eine Vergewaltigung in einem Zugabteil verhindert.

Der Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
Der Tatverdächtige befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. (Symbolbild)  © Johannes Neudecker/dpa

Ein 37-Jähriger muss sich des Verdachts der versuchten Vergewaltigung verantworten, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Ihm wird vorgeworfen, eine 36-jährige Frau im Zugabteil einer Regionalbahn von München nach Ingolstadt überfallen zu haben.

"Ein Fahrgast, der den Vorfall beobachtete, griff couragiert ein und verhinderte Schlimmeres", teilte die Polizei in einer Pressemeldung mit. 

Der mutmaßliche Täter sitzt nun in Untersuchungshaft. Den ersten Ermittlungen nach fuhr das Opfer alleine im Zugabteil der Bahn, als es gegen 22.30 Uhr von dem 37-Jährigen angesprochen und sexuell bedrängt wurde.

Als die Betroffene versuchte, aus dem Abteil zu fliehen, wurde sie "vom Täter zu Boden gestoßen und massiv körperlich, teils mit Schlägen in das Gesicht, angegangen."

Das Opfer wehrte sich heftig und bekam schließlich durch das couragierte Einschreiten eines aufmerksamen Fahrgastes die nötige Unterstützung. So konnte "eine unmittelbar bevorstehende Vergewaltigung verhindert werden".

Der mutmaßliche Täter wurde im Zug festgehalten und bei einem Nothalt am Bahnhof Petershausen den Einsatzbeamten übergeben.

Titelfoto: Johannes Neudecker/dpa

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