Was für ein Schutzengel: Der Fahrer dieses Schrotthaufens musste nicht mal ins Krankenhaus!

Stemwede - Glück im Unglück! Ein Autofahrer verunglückte am Samstagabend im nordrhein-westfälischen Stemwede. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und rauschte gegen eine Hauswand. Wie durch ein Wunder blieb er nahezu unverletzt.

Schwer zu glauben, dass der Fahrer dieses Autos fast unversehrt aus dem Wrack gekommen ist.
Schwer zu glauben, dass der Fahrer dieses Autos fast unversehrt aus dem Wrack gekommen ist.  © Polizei Minden-Lübbecke

Der 24-Jährige war gegen 19 Uhr am Samstagabend auf der Oppenweher Straße (L765) unterwegs.

Wie die Polizeidirektion Minde-Lübbecke nun am Montag mitteilte, sei er mit seinem Seat auf der Landesstraße in Richtung Bockumer Straße unterwegs gewesen.

Als er das vor ihm fahrende Auto überholen wollte, geschah das Unglück.

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Auf regennasser Fahrbahn und wohl mit überhöhter Geschwindigkeit verlor er die Gewalt über seinen Seat und kam links von der Straße ab. Schließlich krachte er mit seinem Wagen gegen eine Hauswand. In der Hecke des Grundstückes blieb das Wrack schließlich liegen.

Wie schnell er zum Zeitpunkt des Aufpralls gewesen ist, ist derzeit noch unklar. Nach Betrachtung der Bilder, ist es jedoch (fast schon) ein Wunder, dass er so gut wie unverletzt blieb.

Neben der Fassade und der Hecke, wurde zudem noch ein weiteres geparktes Auto beschädigt.

Zur Höhe des Gesamtsachschadens liegen derzeit noch keine Informationen vor.

Unfall-Fahrer war alkoholisiert, Strafverfahren eingeleitet

Die Beamten nahmen den alkoholisierten Unfallfahrer mit auf die Wache nach Espelkamp.
Die Beamten nahmen den alkoholisierten Unfallfahrer mit auf die Wache nach Espelkamp.  © Martin Gerten/dpa

Wie die Polizei weiter mitteilte, war es ein Ersthelfer, der dem 24-Jährigen aus dem Wrack befreite und den Notruf wählte.

Noch an der Unfallstelle versorgten die Einsatzkräfte den Fahrer, ehe er sich allerdings weigerte, zu weiteren Untersuchungen in ein Krankenhaus gefahren zu werden.

Da der dringende Tatverdacht der Polizisten bestand, dass der Seat-Fahrer alkoholisiert war, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Aus dem Verdacht wurde dann recht zügig Gewissheit.

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Die Beamten nahmen ihn dann mit auf das Polizeirevier nach Espelkamp, wo er sich einer Blutabnahme unterziehen musste.

Seinen Führerschein musste er abgeben. Das Auto wurde sichergestellt. Die Ermittlungen laufen. Ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde bereits eingeleitet.

Titelfoto: Polizei Minden-Lübbecke

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