Wegen schlechtem Versteck: Vermeintliche Klein-Dealer von Polizei geschnappt

Köln - In der Nacht zu Sonntag hat die Polizei zwei mutmaßliche Klein-Dealer (17, 18) in Köln-Vingst geschnappt. Die Jugendlichen hatten in ihrer Eile keine adäquaten Verstecke gefunden.

Die Polizei hat Sonntagnacht zwei mutmaßliche Klein-Dealer (17, 18) in Köln-Vingst geschnappt, weil die beiden in ihrer Eile keine adäquaten Verstecke fanden (Symbolbild).
Die Polizei hat Sonntagnacht zwei mutmaßliche Klein-Dealer (17, 18) in Köln-Vingst geschnappt, weil die beiden in ihrer Eile keine adäquaten Verstecke fanden (Symbolbild).  © 123rf/videst

Wie die Beamten angaben, wurde eine Polizeistreife in der Nacht zu Sonntag gegen 2.20 Uhr auf einen auf dem Vingster Wochenmarkt geparkten SUV aufmerksam.

Als die Polizisten sich dem Mercedes GLA näherten, sprangen sogleich zwei Jugendliche heraus und ergriffen zu Fuß die Flucht.

Umgehend nahmen die Beamten die Verfolgung auf. Der 18-Jährige versuchte sich in der Eile ein adäquates Versteck zu suchen, fand jedoch lediglich einen Lkw, unter den er hastig rutschte.

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Der Versuch scheiterte kläglich, denn die Beamten entdeckten ihn und zogen ihn prompt unter dem Brummi hervor.

Auch sein 17-jähriger Begleiter versuchte es, hatte aber noch weniger Glück. Laut Polizei fand er lediglich ein Gebüsch, "das als Versteck nicht geeignet war". So wurde auch er geschnappt.

In der Jogginghose des 18-Jährigen entdeckten die Beamten elf verkaufsfertige Tütchen Cannabis und Bargeld in "dealer-typischer Stückelung". Insgesamt wurden bei den vermeintlichen Klein-Dealern vier Handys und ein Messer sichergestellt.

Die beiden Jugendlichen waren bereits polizeibekannt, unter anderem wegen Drogendelikten. Der Ältere der beiden konnte keinen Führerschein vorlegen und gab außerdem zu, unter dem Einfluss von Drogen gefahren zu sein.

Die Polizei leitete nach eigenen Angaben entsprechende Verfahren ein. Das Auto wurde sichergestellt.

Titelfoto: 123rf/videst

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