Suche nach vermisstem Kanufahrer: Taucher finden Leiche

Westensee – Die Suche nach dem seit Sonntag vermissten Kanufahrer im Bosseer Schoor, einem Seitenarm des Westensees (Kreis Rendsburg-Eckernförde), wird wieder aufgenommen.

Ein Mann steht am Ende eines Stegs und schaut auf den Bosseer Schoor. Er gab sich als einer der Kanufahrer aus.
Ein Mann steht am Ende eines Stegs und schaut auf den Bosseer Schoor. Er gab sich als einer der Kanufahrer aus.  © Frank Molter/dpa

Polizeitaucher aus Eutin trafen am Dienstagmorgen an dem Gewässer ein, um dort nach dem 39-Jährigen zu suchen, wie ein dpa-Fotograf berichtete.

Ein Boot wurde für die Taucher zu Wasser gelassen. Auch Kräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr sind in die Suchaktion eingebunden.

Beim Versuch, einen auf einem Ponton schwimmenden Weihnachtsbaum auf dem Gewässer an einer Boje zu verankern, waren zwei Kanufahrer am Sonntagnachmittag gekentert. Der 39-Jährige gilt seitdem als vermisst. Der 47-jährige Mitfahrer konnte ans Ufer schwimmen.

Rund 90 Rettungskräfte suchten bis zum späten Sonntagabend unter anderem mit mehreren Sonarbooten, Tauchern, Drohne und Hubschrauber mit Wärmebildkamera nach dem 39-Jährigen - jedoch erfolglos. Die Suche war in der Nacht vorerst eingestellt worden.

Am Montag stellte ein Mann eine Kerze auf einen Steg am Bosseer Schoor. Der Mann gab sich als Kanugefährte des Vermissten bei dem Unfall aus.

Bei der Suchaktion entdeckten Taucher eine Leiche.
Bei der Suchaktion entdeckten Taucher eine Leiche.  © Markus Scholz/dpa

Update, 11.30 Uhr: Taucher finden Leiche

Zwei Polizeitaucher haben am Dienstag im Bosseer Schoor eine Leiche entdeckt. Das bestätigte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.

Seit Sonntag war ein 39 Jahre alter Kanufahrer vermisst worden. Am Dienstagmorgen begann die erneute Suche mit Polizeitauchern aus Eutin. Auch Kräfte des Technischen Hilfswerks und der Feuerwehr waren in die Suchaktion eingebunden.

Am Vormittag wurde die Leiche unter Wasser in Ufernähe gefunden - unweit des Stegs.

Titelfoto: Frank Molter/dpa

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