NRW-Schneeregionen: Starker Andrang auf einzelne Gebiete, Polizei hat Lage im Griff

Winterberg/Euskirchen - Die Polizei gab Entwarnung: Der Ansturm auf die nordrhein-westfälischen Wintersportgebiete hat am Sonntag deutlich nachgelassen.

Der Ansturm auf die NRW-Wintersportgebiete wie Winterberg hat am Sonntag deutlich nachgelassen. Am Morgen waren nur vereinzelt Ausflügler unterwegs.
Der Ansturm auf die NRW-Wintersportgebiete wie Winterberg hat am Sonntag deutlich nachgelassen. Am Morgen waren nur vereinzelt Ausflügler unterwegs.  © Marcel Kusch/dpa

In der Eifel waren am Morgen kaum Touristen und Ausflügler unterwegs, wie ein dpa-Reporter berichtete.

Die Tendenz zeige, dass bei den Leuten ein Umdenken eingesetzt habe, sagte eine Polizeisprecherin. Man gehe davon aus, dass sich ein Ansturm wie am vorherigen Wochenende nicht wiederhole.

Im Sauerland waren am Samstag noch einige Wanderparkplätze gut gefüllt, auch im Skigebiet Wildewiese gab es etliche Besucher.

Insgesamt habe aber wohl die Einsicht in die Appelle der Behörden, der Region fernzubleiben, zur einer entspannteren Situation geführt, hieß es.

Außerdem sei inzwischen auch Schnee im gesamten Sauerland gefallen, so dass sich die Gäste auf viele Orte verteilten.

Update, 13.31 Uhr: Andrang auf Rodelhügel in der Eifel, Polizei hat Lage im Griff

Trotz weitgehender Entspannung in den Schneeregionen von NRW hat es am Sonntag auf einzelnen Parkplätzen in der Eifel starken Andrang gegeben.

Polizei und Ordnungsamt waren am Michelsberg im Einsatz, wohin viele Menschen zum Rodeln in die verschneite Landschaft gekommen waren. Augenzeugen sprachen von überfüllten Parkplätzen auch nahe des Radioteleskops Effelsberg. Ebenso hätten etliche Besucher in Blankenheim winterliche Verhältnisse genießen wollen, hieß es.

Insgesamt sei die Lage aber sehr gut beherrschbar, sagte ein Polizeisprecher. Anzeigen wurden nicht gestellt.

Die Ordnungskräfte hätten die Bürger gezielt angesprochen und Flyer verteilt, um auf die Corona-Schutzverordnung hinzuweisen.

Titelfoto: Marcel Kusch/dpa

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