Renault-Fahrerin landet mit 3,7 Promille im Graben: Erklärung ihres Pegels ist nicht zu glauben

Wörth - Ein im Graben liegendes Auto - an sich nichts Besonderes für die Beamten der Polizei. Wenn es sich dann auch noch um einen recht harmlosen Unfall ohne Personenschaden handelt, umso besser. Doch in diesem Fall ist die Geschichte hinter dem Grabensturz das wahrlich Interessante.

Eigenen Angaben zufolge hatte die 45-jährige Autofahrerin lediglich ein Glas Wein und eine Schokopraline zu sich genommen.
Eigenen Angaben zufolge hatte die 45-jährige Autofahrerin lediglich ein Glas Wein und eine Schokopraline zu sich genommen.  © Polizeidirektion Landau

Doch erstmal ganz von vorne: Am Mittwochnachmittag war die 45-jährige Fahrerin eines Renault auf der Kreisstraße 16 zwischen Minfeld und Büchelberg bei Wörth am Rhein (Landkreis Germersheim) unterwegs.

Dort kam sie aus noch nicht gänzlich geklärter Ursache zu dem Entschluss ihr Fahrzeug auf gerader Strecke wenden zu wollen.

Doch dieser Versuch ging gehörig schief: Anstatt nun in entgegengesetzter Richtung unterwegs zu sein, landete das Auto schließlich im Graben.

Beim Eintreffen der Polizei staunten die Beamten ob der vermeintlichen Ursache für das verunglückte Wendemanöver nicht schlecht.

Denn nach eigener Aussage habe die 45-Jährige an diesem Tag lediglich ein Glas Wein getrunken und eine Schokopraline zu sich genommen.

Dass dies nicht gänzlich der Wahrheit entsprochen haben kann, zeigte spätestens der Blick auf den Atem-Alkoholtest.

Dieser zeigte nämlich einen Wert von satten 3,7 Promille, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag berichtete.  

Letztlich kostete das Fahrmanöver die 45-Jährige ihren Führerschein. Darüber hinaus wurde ihr eine Blutprobe entnommen. Ihr Auto wurde aus dem Graben bugsiert und abgeschleppt.

Titelfoto: Polizeidirektion Landau

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