Alarm in Worms: Pistolen-Mann löst großen Polizei-Einsatz aus

Worms - Am Freitagnachmittag kam es am Busbahnhof in der rheinland-pfälzischen Stadt Worms zu einem großen Polizei-Einsatz. Die Situation war dramatisch.

Bei einem Polizei-Einsatz am Busbahnhof in Worms kam es zu einer gefährlichen Situation (Symbolbild).
Bei einem Polizei-Einsatz am Busbahnhof in Worms kam es zu einer gefährlichen Situation (Symbolbild).  © Montage: Carmen Jaspersen/dpa, Boris Roessler/dpa

Seinen Anfang nahm der Vorfall mit einem Einsatz des Ordnungsamtes am Wormser Busbahnhof.

Der Vollzugsdienst des Ordnungsamtes Worms hatte die Polizei in Rheinland-Pfalz hierfür um Unterstützung gebeten.

"Beim Versuch, sich dieser Kontrolle zu entziehen, fiel einem 29-jährigen Mann eine schwarze Pistole aus der Hosentasche", sagte ein Polizeisprecher.

Die Aufforderung, die Waffe liegen zu lassen und von dieser zurückzutreten ignorierte der junge Mann. Die Polizisten zogen hierauf ihre Waffen und drohten damit, zu schießen.

Die dramatische Situation konnte zum Glück gelöst werden, ohne dass ein Schuss fiel. Der 29-Jährige konnte unter Einsatz von Pfefferspray durch die Beamten überwältigt und gefesselt werden.

"Da er weiter fremdgefährdendes Verhalten an den Tag legte, wurde er im Anschluss in die Rheinhessen-Fachklinik nach Alzey eingewiesen", berichtete der Sprecher weiter.

Später stellte sich zudem heraus, dass es sich bei der Pistole des Mannes um eine Schreckschusswaffe handelt.

Wie die Ermittler auch herausfanden, ist der 29-Jährige nicht im Besitz eines sogenannten "kleinen Waffenscheins". Ihm drohe daher ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Titelfoto: Montage: Carmen Jaspersen/dpa, Boris Roessler/dpa

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