Zoll stoppt Transporter, findet Hundewelpen und noch viel mehr

Braunschweig - Was für eine Schweinerei! Zollbeamte fanden auf dem Parkplatz Hackelberg im Rahmen einer Kontrolle eines bulgarischen Transporters zwei Hundewelpen sowie Überreste von geschlachteten Tieren.

Diesen Rottweiler-Welpen fanden Zollbeamte unter anderem in dem bulgarischen Transporter.
Diesen Rottweiler-Welpen fanden Zollbeamte unter anderem in dem bulgarischen Transporter.  © Hauptzollamt Braunschweig

Bei den Welpen handelte es sich um einen Rottweiler und einen Cane Corso, die in viel zu engen Boxen ohne Futter und Wasser auf der Ladefläche transportiert wurden.

Die zwei Rumänen konnten zwar Heimtierausweise für die kleinen Hunde vorzeigen, doch die Beamten zweifelten an der Echtheit dieser. Aus diesem Grund wurde das Veterinäramt Göttingen kontaktiert, das die Tiere in amtliche Quarantäne aufnahm.

Darüber hinaus entdeckten Zollbeamte in dem ungekühlten Transporter noch ein ganzes, geschlachtetes Schaf sowie Überreste von geschlachteten Schweinen. Das Fleisch stammte aus Hausschlachtungen in Rumänien.

Was die beiden Insassen jedoch nicht wussten: Selbstgeschlachtetes Fleisch darf innerhalb Europas nicht in andere Länder transportiert werden. Der Grund: Es ist schwierig, die erforderlichen Gesundheitsnachweise zu erbringen.

Zudem kam das Fleisch aus einem rumänischen Schweinegrippen-Hotspot. Um das Risiko der Ausbreitung der Seuche zu reduzieren, wurde das Fleisch vernichtet.

Pressesprecher Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig: "In der aktuellen Situation verstehen zum Glück wieder Viele, dass wir manchmal unbequeme Entscheidung zum Seuchenschutz treffen müssen. Und auch abseits von Corona gibt es Gefahren, denen wir uns als Zoll jeden Tag stellen müssen und wollen."

In viel zu engen Boxen wurden die Tiere gelagert.
In viel zu engen Boxen wurden die Tiere gelagert.  © Hauptzollamt Braunschweig

Weitere Untersuchungen in diesem Fall übernimmt das Veterinäramt des Landkreises Göttingen.

Titelfoto: Hauptzollamt Braunschweig

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