Zollbeamte verblüfft, als sie nach vermeintlicher Waschmaschine sehen

Duisburg - Überraschung beim Zoll: Statt einer vom Fahrer angegebenen Waschmaschine fanden die Beamten stapelweise Tabak.

Angesichts der enormen Masse an Schmuggelzigaretten staunten die Zollbeamten nicht schlecht.
Angesichts der enormen Masse an Schmuggelzigaretten staunten die Zollbeamten nicht schlecht.  © Hauptzollamt Duisburg, 2021

Der Kleinwagen aus den Niederlanden kam den Zöllnern sofort verdächtig vor - denn es fehlte der komplette Beifahrersitz.

Der Fahrer erklärte, der Sitz hätte wegen des Transports einer Waschmaschine ausgebaut werden müssen.

Als die Beamten dann aber die mit einer Decke abgedeckten Gegenstände kontrollieren wollten, fanden sie nur mehrere Plastiksäcke - prall gefüllt mit Zigaretten.

Sage und schreibe 32.000 Schmuggelzigaretten befanden sich in dem Auto. Die Ware wurde beschlagnahmt. Gegen den Fahrer wurde ein Steuerstrafverfahren eingeleitet.

Solch eine üppige Menge an Schmuggelware sehen die Zöllner nicht jeden Tag. Um die Einfuhr von verbotenen Waren und Gegenständen zu verhindern, ist das Hauptzollamt Duisburg tagtäglich auf Autobahnen, Straßen, Schienen sowie am Flughafen präsent.

Bei den 32.000 Zigaretten blieb es an dem Tag übrigens nicht. Wenig später stellten die Beamten weitere 6000 Stück unversteuerte Zigaretten in einem Auto fest. Laut Fahrer sei diese Menge für den Eigenbedarf bestimmt gewesen.

Titelfoto: Hauptzollamt Duisburg, 2021

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