"Merkels Fachkräfte bei der Arbeit": Polizist soll rassistisches Video gezeigt haben

Heilbronn - Am Freitag (9 Uhr) wird das Urteil gegen einen Polizisten im Prozess um ein rassistisches Video in einem Handy-Chatprogramm erwartet.

Der Polizist soll das rassistische Video in einem Handy-Chatprogramm gezeigt haben. (Symbolbild)
Der Polizist soll das rassistische Video in einem Handy-Chatprogramm gezeigt haben. (Symbolbild)  © 123RF/Vasin Leenanuruksa

Der 56-Jährige muss sich seit Mitte Oktober wegen Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Heilbronn verantworten. 

Der Mann aus Steinheim an der Murr (Kreis Ludwigsburg) soll im Sommer 2019 in seinem Whatsapp-Status ein Video eines randalierenden Schwarzen mit dem Untertitel "Merkels Fachkräfte bei der Arbeit" präsentiert haben. 

Anschließend wurde eine Werbetasse eines Waffenproduzenten mit dem Schriftzug: "Es gibt Probleme, die kann nur Heckler & Koch lösen" eingeblendet, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Update, 11 Uhr: Polizist soll rassistisches Video gezeigt haben, Prozess wird vertagt

In Heilbronn ist der Prozess gegen einen Polizisten um ein rassistisches Video in einem Handy-Chatprogramm kurzfristig vertrag worden, weil sich der Verteidiger in Quarantäne befindet. Am Freitag war eigentlich das Urteil erwartet worden. Doch der Anwalt soll sich am Donnerstag in einem anderen Fall vor Gericht über längere Zeit in der Nähe eines Corona-Infizierten aufgehalten haben und dies kurz darauf erfahren haben, wie der Sprecher des Amtsgerichts mitteilte.

Titelfoto: 123RF/Vasin Leenanuruksa

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