Razzia bei "Hells Angels"-Mitgliedern: Polizei stellt umgebaute Waffen und Munition sicher

Köln/Rösrath - Erfolgreiche Razzia in Rösrath (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Köln: Am Mittwochmorgen sind Spezialeinheiten der Kölner Polizei gegen zwei mutmaßliche Mitglieder (26, 48) der Rockergang "Hells Angels" vorgegangen.

Spezialeinheiten der Kölner Polizei sind am Mittwochmorgen bei einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder der Rockergang "Hells Angels" vorgegangen.
Spezialeinheiten der Kölner Polizei sind am Mittwochmorgen bei einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder der Rockergang "Hells Angels" vorgegangen.  © Polizei Köln

Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch mitteilte, durchsuchten die Beamten am Morgen die Wohnungen der Beschuldigten.

Die Männer stehen unter Verdacht, gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben, indem sie laut Polizei "Schreckschusswaffen zu scharfen Schusswaffen umgebaut und damit gehandelt haben sollen".

Während die Beamten bei der Wohnungsdurchsuchung in Rösrath lediglich eine Patrone des Kalibers 9 Milimeter fanden, wurden sie bei dem 48-Jährigen in Köln-Porz fündig: In dessen Wohnung stellten die Einsatzkräfte gleich sieben scharfe Handfeuerwaffen mit Munition sicher. Auch eine Pumpgun wurde beschlagnahmt.

Nach bisherigem Stand sollen die Waffen zum Verkauf gestanden haben.

Im Rahmen einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder der "Hells Angels" in Köln und Rösrath beschlagnahmte die Kölner Polizei insgesamt acht Waffen.
Im Rahmen einer Razzia gegen mutmaßliche Mitglieder der "Hells Angels" in Köln und Rösrath beschlagnahmte die Kölner Polizei insgesamt acht Waffen.  © Polizei Köln

Der 48-Jährige wurde vorläufig festgenommen, wie die Polizei abschließend mitteilte.

Titelfoto: Polizei Köln

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