Sex im Knast: NRW will 9000 Kondome für Gefängnis-Insassen kaufen

Düsseldorf - Die NRW-Justiz sucht zurzeit einen Lieferanten für rund 9000 Kondome für die Gefängnisse im Land.

Blick aus einem Gefängnis in Wuppertal-Ronsdorf.
Blick aus einem Gefängnis in Wuppertal-Ronsdorf.  © Oliver Berg/dpa

Wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur sagte, dienen die Kondome dem Infektionsschutz.

Sie seien für die Insassen des geschlossenen Vollzugs vorgesehen.

In den Anstalten können die Gefangenen die Präservative kostenlos bekommen.

Die Ausgabe werde von jeder JVA selbst organisiert, so der Sprecher der Vollzugsdirektion im Justizministerium.

Laut Ausschreibung soll der Rahmenvertrag über ein Jahr laufen.

Die 9000 Präservative sind ein Schätzwert, wie viele erfahrungsgemäß gebraucht werden.

So sollen Ansteckungen etwa mit HIV (HI-Virus) verhindert werden.

Ein Mitarbeiter zieht Kondome auf eine Metallvorrichtung bei der Überprüfung einer Stichprobe während der Qualitätskontrolle. Alle anderen Kondome werden elektronisch überprüft.
Ein Mitarbeiter zieht Kondome auf eine Metallvorrichtung bei der Überprüfung einer Stichprobe während der Qualitätskontrolle. Alle anderen Kondome werden elektronisch überprüft.  © Julian Stratenschulte/dpa

Seit 1998 gibt es einen Erlass des Justizministeriums, der die kostenfreie Ausgabe von Kondomen an die Inhaftierten regelt.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa / Julian Stratenschulte/dpa / Montage

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