Rätsel um totes Baby in Glinde: Neue DNA-Tests sollen Klarheit bringen

Glinde - Die Mutter des im März 2019 gefundenen toten Babys (TAG24 berichtete) in Glinde ist noch immer unbekannt. Neue DNA-Untersuchungen sollen jetzt Klarheit bringen.

Nach dem Fund der Babyleiche im März 2019 wurden Kerzen und Blumen in dem Waldstück aufgestellt.
Nach dem Fund der Babyleiche im März 2019 wurden Kerzen und Blumen in dem Waldstück aufgestellt.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Trotz umfangreicher Ermittlungen und einer ersten Reihe von Untersuchungen konnte die Polizei die Frau noch nicht ermitteln. 

Deshalb wurde für Samstag eine weitere DNA-Massenuntersuchung angesetzt.

Im Februar 2020 hatte es bereits eine Untersuchung gegeben. Damals waren 322 Proben genommen worden. 

Die Auswertung im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein hatte aber noch keinen Erfolg (TAG24 berichtete).

Etwa 120 Frauen aus dem Bereich Glinde, die auf die erste Einladung damals nicht reagiert hatten oder nicht konnten, seien nun noch einmal kontaktiert worden. 

Die Ermittler hoffen auf eine rege Teilnahme an der Untersuchung, die unter strengen Hygienemaßnahmen stattfinden soll.

Schüler des Glinder Gymnasiums hatten die Babyleiche am 22. März 2019 in einem Waldstück hinter dem Schulgelände gefunden. 

Die Babyleiche war im März 2019 gefunden worden.
Die Babyleiche war im März 2019 gefunden worden.  © Daniel Bockwoldt/dpa

Der kleine Junge war etwa zwei Monate zu früh auf die Welt gekommen. 

Ermittler hatten ihm den Namen Leander gegeben.

Titelfoto: Daniel Bockwoldt/dpa

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