Was ein Mann in seinem "Penis" hat, überrascht Polizisten!

Brüssel (Belgien) - Vor dem Brüsseler Gericht wird momentan ein besonders kurioser Fall von Drogenschmuggel verhandelt.

In einem künstlichen Penis fanden Zollbeamte Drogen. (Symbolbild)
In einem künstlichen Penis fanden Zollbeamte Drogen. (Symbolbild)  © 123RF/Andriy Popov

Als im Februar ein Brite am Brüsseler Flughafen landete, pickten ihn die Zollbeamten für eine zufällige Kontrolle heraus.

Sie führten bei dem Unbekannten, der nur kurz zuvor aus einem Flugzeug aus Jamaika stieg, einen Drogen-Schnelltest durch, den er nicht bestand, berichtete der "New Zealand Herald".

Der Test schlug auf Kokain an. Offenbar witterten die Beamten, dass es nicht beim einmaligen Konsum geblieben war und ordneten eine genauere Untersuchung an.

Dafür wurde der Mann in ein Krankenhaus gebracht.

Drei Jahre Haft für Kokain-Schmuggel gefordert

127 Gramm Kokain fanden die Ermittler bei dem Briten. (Symbolbild)
127 Gramm Kokain fanden die Ermittler bei dem Briten. (Symbolbild)  © 123RF/Wawrzyniec Korona

In der Klinik fanden Ärzte dann einen künstlichen Penis bei dem Unbekannten. Aber nicht nur das: Darin befanden sich 127 Gramm Kokain!

Der Mann beteuerte zwar, dass es für den Privatgebrauch sei, doch die belgischen Behörden vermuteten einen Zusammenhang zur organisierten Kriminalität und steckten den britischen Reisenden in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft fordert nun vor Gericht drei Jahre Haft für den Schmuggler. Sein Verteidiger will die Strafe abwenden, argumentiert: "Mein Klient hat Nierenversagen und muss trainieren und sich richtig ernähren." Gefängnis käme deshalb nicht infrage.

Die Verhandlungen werden voraussichtlich Ende Juni abgeschlossen.

Titelfoto: 123RF/Andriy Popov

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